Hast du in den letzten Tagen auch auffällig viele Throwback-Posts auf Instagram gesehen („2026 ist das neue 2016“)? Dabei haben verschiedenste Accounts Bilder aus 2016 gepostet, mit dem Hinweis: „Zehn Jahre ist es her…“.
Auf den Bildern gab es so ziemlich alles zu sehen. Wo jemand vor zehn Jahren mit seinem Business stand oder auch eine beeindruckende Reise. Alles, was Interesse weckt, ist erlaubt – ein viraler Trend, der viel Aufmerksamkeit erzeugt hat!
Aber das war nicht nur irgendein schnelllebiger Trend – es ist ein ziemlich guter Hinweis darauf, wohin Instagram sich gerade entwickelt. Weniger Hochglanz, mehr Echtheit. Und das spielt gerade dir als Vermittler in die Karten, weil Vertrauen dein stärkster Hebel ist.
2016 waren Bilder versehen mit Filtern bis hin zur Unkenntlichkeit optimiert, später dann kamen hektische Reels mit „Schnittgewittern“ und Untertiteln, denen niemand in ihrer Schnelligkeit folgen konnte. 2026 gilt: Lieber klar und glaubwürdig als über-inszeniert. Talking-Head-Videos funktionieren besonders gut, wenn du eine Sache überzeugend erklärst – und ja, 30 bis 90 Sekunden sind völlig okay, wenn die Struktur stimmt. Ein simpler Workflow hilft: Hook (1 Satz), Problem (2–3 Sätze), Lösung (3–5 Sätze), Beispiel (1 kurzer Fall), Call-to-Action (eine Frage).
Tool-Tipp: In Instagrams kostenloser App „Edits“ gibt es einen Teleprompter. Du kannst dir dein Skript einblenden lassen, während du dich aufnimmst und klingst trotzdem natürlich.
Erwischt du dich dabei, nur noch in Reels zu denken, weil die Reichweite bringen? Reichweite ist gut, aber ohne Vertrauensaufbau mit deiner Community bringt sie nichts. Karussells sind dafür ein starkes Format: mehr Inhalt, verständliche Informationen, mehr Substanz. Und genau das wird häufig gespeichert und geteilt: Signale, die Instagram 2026 sehr stark gewichtet.
Praxis-Idee: Plane ein Karussell pro Woche mit einem klaren Nutzenversprechen: „3 Denkfehler bei der BU“, „So liest du Bedingungen richtig“, „Was passiert im Leistungsfall – Schritt für Schritt“. Denk dabei wie ein Berater, nicht wie ein Lexikon: kurze Sätze, klare Begriffe, ein Bild pro Slide, am Ende eine Mini-Zusammenfassung. Und auch Wiederverwertung ist möglich: Aus einem Karussell kannst du später mehrere Story-Slides oder ein Reel machen.
Der beste Content-Mix in deinen Beiträgen bringt wenig, wenn du keine Beziehung pflegst. Stories sind der Ort, an dem aus Followern Gesprächspartner werden. Zeig kleine Einblicke (ohne dein Privatleben auszuschlachten): ein Learning aus einem anonymisierten Fall, eine Beobachtung aus deinem Alltag, ein Blick hinter die Kulissen. Nutze pro Story bewusst ein interaktives Element (Umfrage, Fragen-Sticker, Quiz), damit du nicht nur sendest, sondern Dialoge startest.
So kannst du vorgehen: Einblick → Frage → nächste Story mit Antwort → klare Handlungsaufforderung („Soll ich dazu ein Beispiel posten?“ / „Willst du eine Checkliste als DM?“).
Wenn du dir für genau solche Content-Formate eine klare Routine, Vorlagen und Beispiele wünschst: In der Social Media Maklerclass zeigen wir das Schritt für Schritt – so, dass du es im Vermittler-Alltag wirklich umsetzen kannst.
Nadja Smeilus und Patrick Hamacher sind Teil der Biomex GmbH und unterstützen Vermittlerinnen und Vermittler dabei, sich auf Social Media sichtbar, professionell und authentisch zu positionieren. Mit der „Social Media Maklerclass“ haben sie einen Videokurs entwickelt, der praxisnah zeigt, wie Vermittler Reichweite aufbauen, Vertrauen schaffen und Kunden gewinnen – auch ohne Kamera-Erfahrung oder Marketingstudium.
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