Umfrage von Whofinance

Beratung: Bedeutung persönlicher Gespräche nimmt ab

Die hybride Beratung ist auf dem Vormarsch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bewertungsplattform Whofinance. Persönliche Gespräche nehmen in der Bedeutung ab, ganz auf Expertenrat wollen die Bürger aber nicht verzichten.
© katemangostar/Freepik
Das klassische Beratungsgespräch nimmt in der Bedeutung eher ab, zeigt eine Umfrage von Whofinance.

Wenn es um die Geldanlage geht, ist den Bürgern eine persönliche Beratung von Angesicht zu Angesicht nicht mehr so wichtig. Laut einer Umfrage der Bewertungsplattform Whofinance wünschen sich 63 Prozent der Anleger ein persönliches Gespräch.

Knapp 19 Prozent setzen lieber auf die Videoberatung. Besonders stark im Kommen sind hybride Modelle, die persönliche, telefonische und digitale Beratung kombinieren.

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„Der Trend zeigt eindeutig, dass die persönliche Beratung auf dem Rückzug ist – aber Kunden hinter der Technik immer noch einen kompetenten Berater erwarten“, sagt Mustafa Behan, Gründer und Geschäftsführer von Whofinance.

Bei der Altersvorsorge zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier wünschen sich 57 Prozent der Kunden persönliche Beratung, bei der Immobilienfinanzierung sind es 55 Prozent, bei Versicherungen knapp die Hälfte.

Ganz auf menschliche Beratung verzichten möchten die meisten aber nicht – vor allem nicht bei großen, langfristigen Entscheidungen wie dem Eigenheimkauf oder der Altersvorsorge. „Kunden wollen sich rückversichern und suchen dabei den Kontakt zu erfahrenen Beraterinnen und Beratern, denen sie vertrauen“, betont Behan.

Ein Finanzberater sollte daher verschiedene Kanäle anbieten, rät Behan. Wer moderne Technologien nutze, könne seine Reichweite deutlich vergrößern – weit über die eigene Region hinaus. Sein Fazit: „Sich heute ausschließlich auf das persönliche Gespräch zu verlassen, wird künftig nicht mehr reichen.“

Autorin

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