Viel Luft nach oben ist da offenbar nicht mehr. Das sehen auch die Analysten des Rating-Hauses Morgen & Morgen so. Denn die aktuelle Analyse der Risikolebensversicherung zeigt, dass der überwiegende Teil der Tarife die Top-Note von fünf Sternen erreicht hat. Schwächere Tarife seien hingegen komplett vom Markt verschwunden, berichtet Thorsten Saal, der die Abteilung Mathematik & Rating leitet.
Und so sieht entsprechend auch der neue Rating-Spiegel aus:

Als einen treibenden Einfluss machen die Analysten den seit Anfang 2025 erhöhten Höchstrechnungszins aus. Der biete den Versicherern neue Gestaltungsmöglichkeiten. Günstigere Prämien seien so möglich.
Doch das nutzt offenbar nicht jeder Anbieter. „Rund die Hälfte der Versicherer kalkuliert mit dem neuen Rechnungszins und bietet ihre Tarife, in dem von uns berechneten Modellfall, im Schnitt um knapp 6 Prozent günstiger als im Vorjahr an“, stellt Saal fest.
Was die Bedingungen angeht, zeigen sich verstärkt Premium-Tarife (etwa vergleichbar mit der privaten Haftpflichtversicherung). Die bieten zusätzliche Optionen wie Leistungen bei schwerer Krankheit (Dread Disease) oder vor dem Tod oder eine Klausel, über die sich der Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung nachträglich erhöhen lässt. Dinge, die alles ein bisschen einfacher und beweglicher machen.
Wie gewohnt nennt Morgen & Morgen Mindestkriterien, die Anbieter voll oder zum Teil erfüllen müssen, um vier (durch * gekennzeichnet) oder fünf Sterne zu erhalten. Hier sind sie:
Die Ratings können Sie bei Morgen & Morgen direkt abrufen.
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