Welche Themen sollte der künftige Gesundheitsminister oder die künftige Gesundheitsministerin nach der Bundestagswahl am schnellsten angehen? Mit dieser Frage befasste sich kürzlich eine repräsentative Umfrage unter 2.345 Befragten des Instituts Yougov im Auftrag der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse.
Eine bessere Koordination zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Krankenkassen schätzen noch 77 Prozent der Befragten als eher oder sehr dringend ein. Mittelfristig könnte hier die elektronische Patientenakte helfen, die in diesen Tagen eingeführt wird.
56 Prozent betrachten eine stärkere Nutzung von Gesundheitsdaten zur Individualisierung der Gesundheitsversorgung als notwendig. Den Bedarf an einer Ausweitung digitaler Angebote wie Gesundheits-Apps schätzen nur noch weniger als die Hälfte der Befragten als hoch ein (45 Prozent).
Außerdem abgefragt wurde die Sicht auf mehr Präventionsangebote zur Verhinderung von Krankheiten. Hier sehen Frauen mit 68 Prozent im Schnitt öfter einen sehr hohen oder eher hohen Handlungsbedarf als Männer (59 Prozent). Das Vorbeugen zukünftiger Pandemien schätzen 57 Prozent der Befragten als dringend ein.
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