Fokusgruppe Altersvorsorge

„Umsetzung aller Einzelvorschläge würde Transparenz verringern“

In den Vorschlägen der Fokusgruppe Altersvorsorge für ein Standardprodukt ist ein staatlich verwalteter Aktienfonds vom Tisch. Das finden vier der fünf Wirtschaftsweisen gar nicht gut und sprechen sich für ein eben solches Modell aus, in das automatisch alle Arbeitnehmer einzahlen sollen – es sei denn sie widersprechen. Von dem Bericht der Fokusgruppe halten die Ökonomen insgesamt nicht allzu viel.
Die Mitglieder des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Ulrike Malmendier (l-r), Martin Werding, Monika Schnitzer (Vorsitzende), Achim Truger und Veronika Grimm, stellen in der Bundespressekonferenz die aktualisierte Konjunkturprognose 2023/24 vor. Die sogenannten «Wirtschaftsweisen», ein Beratergremium für die Bundesregierung, geben wegen des Krieges in der Ukraine und den daraus entstandenen Folgen eine aktualisierte Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland ab.
© picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Die fünf Wirtschaftsweise bei der Vorstellung des aktuellen Konjunkturbericht: Vier der fünf haben nun den Bericht der Fokusgruppe Altersvorsorge bemängelt.

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