Umfrage

Unternehmen mit bAV sind attraktiver

Eine betriebliche Altersversorgung (bAV) beeinflusst Mitarbeitende dabei, wie sie ihren Arbeitsplatz empfinden. Er wird nämlich attraktiver. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Liechtenstein Life ergeben.
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Gerade jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen eine bAV oft zu schätzen.

Bietet ein Unternehmen seinen Mitarbeitenden eine betriebliche Altersversorgung (bAV) an, so hat das einen großen Einfluss auf die Attraktivität der Firma. 68 Prozent der Bürger geben an, dass eine bAV mit steuerfreier Zuzahlung den Job für sie attraktiver machen würde.

Das ist ein Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschers Civey im Auftrag des Versicherers Liechtenstein Life. Mehr als 2.500 abhängig Beschäftigte befragte Civey dafür. Auch in der Gruppe der Manager und Entscheidungsträger steigt danach die Attraktivität der eigenen Arbeitsstelle im gleichen Ausmaß an (68 Prozent). Nur 18 Prozent glauben nicht an eine positive Wirkung durch eine bAV.

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Gerade die Berufsanfänger scheinen dabei empfänglich für die Anreize der Betriebsrenten zu sein: So liegt die Zustimmung bei Auszubildenden mit 73 Prozent am höchsten. Vor allem jüngere Arbeitnehmer haben dann aber auch besondere Vorlieben, wenn es um die Ertragsaussichten der bAV geht. Vor die Wahl gestellt, ob ihnen eher Sicherheit oder Renditechancen wichtig sind, entscheiden sich 29 Prozent der 18- bis 29-Jährigen für Rendite. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 28 Prozent. Diese Anteile sind beinahe doppelt so hoch, wie in den übrigen Altersgruppen.

„Der Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt verlangt von Unternehmen neue Anreize im Kampf um Fachkräfte und junge Talente“, sagt Michael Schäfer, bAV-Spezialist bei Liechtenstein Life. „Die bAV kann ein mächtiges Instrument sein, um sich in der Konkurrenz um neue Mitarbeiter durchzusetzen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.“ Eine Vorsorgelösung, die dann noch die Präferenzen von Management und Fachkräftenachwuchs berücksichtige, schaffe auch neue Vertriebschancen für Vermittler, ist Schäfer überzeugt.

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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