Rating

Die besten betrieblichen Gebäudeversicherungen

Die Unternehmensberatung Exulting hat zum ersten Mal betriebliche Gebäudeversicherungen bewertet. Von 32 Versicherern erhalten 9 Anbieter die beste Bewertung für eine hervorragende Deckung.
© Wirestock/Freepik
Betriebsgebäude bei Nacht.

Die Gebäudeversicherung gehört zu den bedeutsamen betrieblichen Versicherungen. Das ist spätestens durch die Naturkatastrophen der vergangenen Jahre offensichtlich geworden. Wichtig ist daher nicht nur die Absicherung von Grundgefahren wie Feuer, Leitungswasser und Sturm. Auch Elementarschäden sollten versichert sein.

Die Unterschiede der Tarife am Markt sind dabei groß. Sie ergeben sich nicht nur durch die absicherbaren Gefahren und durch mitversicherte Klauseln. Kostenpositionen sind bei einigen Anbietern nur im Rahmen der Versicherungssumme mitversichert und bei anderen zusätzlich zur Versicherungssumme. Für die Kostenpositionen liegen die Summenbegrenzungen teilweise sehr deutlich auseinander.

Das stellte die Unternehmensberatung Exulting bei ihrem ersten Rating von betrieblichen Gebäudeversicherungen fest. 81 Deckungskonzepte von 32 Versicherern kamen dabei unter die Lupe – 38 Klauseln mit 83 Einzelkriterien werteten die Analysten aus.

Die Liste der Top 10 zeigt die zehn Anbieter mit den umfassendsten Deckungskonzepten. Von diesen haben neun Versicherer mit 5 von 5 möglichen Sternen die Bestbewertung erhalten. Berücksichtigt sind je Anbieter jeweils die jüngste beziehungsweise die beste Deckung.

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Welche Trends offenbarten sich den Analysten bei der Bewertung der Produkte? Das Thema Nachhaltigkeit ziehe in die ersten Deckungskonzepte ein. In künftigen Ratings will Exulting das auch bewerten. Wesentliche Ansätze, die sich bisher zeigen, sind:

  • die Zahlung von Kosten für Beratungsleistungen, etwa für neue, effizientere Energiekonzepte oder Bauweisen
  • Mehrkosten für die Anschaffung einer effizienteren Haustechnik nach einem Schadenfall
  • Mehrkosten für eine nachhaltige Ersatzbeschaffung, etwa mit einem geringeren CO2 Ausstoß.

„Bislang kann man kann aber noch nicht ernsthaft von ‚nachhaltigen Deckungskonzepten‘ sprechen und auch noch nicht von einem verbreiten Handeln bei allen Versicherern. Einige der ‚Öko-Klauseln‘ haben auch nur ein neues Etikett bekommen, enthalten keine substanziell neuen Deckungserweiterungen“, so ein Fazit der Analysten.

Und weiter: „Seitens Exulting erwarten wir kurzfristig eine deutliche Forcierung nachhaltiger Deckungskonzepte. Ergänzende Deckungen mit nachhaltigen Versicherungsleistungen werden zügig entstehen. Diese könnten Beratungsleistungen, Begleitung beziehungsweise Förderung der Schadenprävention und Zusatzleistungen im Schadenersatz umfassen.“

Aber auch im Bereich der Digitalisierung sehen die Rater Fortschritte, diese habe „signifikant Einfluss“ auf die Produkte genommen, heißt es. Alle Konzepte eigneten sich für digitale Vertragsabschlüsse. Formulierungen wie „sofern gewünscht“ oder „sofern vereinbart“ seien in den Bedingungen nicht mehr enthalten.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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