Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat sich für sein neues Qualitätsrating Lebensversicherer vorgenommen. Dabei legte es – wie gewohnt – 24 Kriterien zugrunde und vergab 210 Punkte. Es geht dabei um die Qualitätsbereiche Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg. Es kommen nur öffentliche Informationen zum Zuge – also aus den Zahlenwerken der Versicherer selbst oder aus frei zugänglichen Quellen.
Speziell Lebensversicherungsunternehmen nimmt das IVFP seit über zehn Jahren auf diese Weise unter die Lupe und achtet dabei insbesondere darauf, wie sich die einzelnen Kriterien gegenseitig beeinflussen. Außerdem steht die Frage im Raum, wie die Punkte auf veränderte Umfelder und andere Einflüsse reagieren. Dafür nutzt das IVFP sogenannte Monte-Carlo-Simulationen, in denen Systeme tausende Szenarien per Zufall entwerfen.
Größere Anbieter profitieren laut IVFP oft von Skalenvorteilen, kleinere Häuser können durch Konzentration auf Geschäftsfelder, kostengünstige Verwaltung, gute Eigenmittelausstattung und homogene Entwicklung des Unternehmens glänzen. „Die Mischung macht‘s“, sagt IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer, „und um niemanden zu bevorteilen, kommen entsprechende mathematische Mechanismen zum Einsatz, die eine unerwünschte Korrelation bei den Einzelwerten verhindern.“
Die Ergebnisse beim „LV Unternehmensqualität Rating 2022“ können sich sehen lassen und sind gegenüber dem Vorjahr leicht besser geworden. 20 Lebensversicherer schnitten mit der Bestnote „Exzellent“ ab. Hier sind sie in alphabetischer Reihenfolge:
Weitere 37 Lebensversicherer erreichten ein „Sehr gut“. Die komplette Liste können Sie hier einsehen.
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