Erst kürzlich gab Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine erneute Beitragserhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung bekannt (wir berichteten). Auf Beitragssteigerungen müssen sich im nächsten Jahr auch privat Krankenversicherte einstellen – wenn auch in geringerem Maße als in den beiden Vorjahren.
Konkret geht es um eine Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung (PKV) in Höhe von durchschnittlich 3 Prozent. Das teilte der PKV-Verband dem Handelsblatt mit. Dieser Wert liegt unter den Erhöhungen der beiden vorherigen Jahre (2022: 4,1 Prozent; 2021: 8,1 Prozent), gleichwohl über dem Zehnjahresschnitt von 2,6 Prozent.
Die Beiträge für Beamte seien hier noch nicht mit eingerechnet, berichtet das Handelsblatt weiter. Diese sollen wohl deutlich niedriger ausfallen. Insgesamt werde aber wohl jeder dritte Privatvollversicherte von den Erhöhungen betroffen sein – mit individuellen Schwankungen.
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