Für die Krankenversicherung

Signal Iduna beruft Daniela Rode in den Vorstand

Daniela Rode wird Anfang nächsten Jahres neue Vorständin für das Ressort Krankenversicherung bei der Signal Iduna. Sie folgt auf Karl-Josef Bierth, der Mitte 2023 in den Ruhestand geht. Mit der Berufung Rodes erfüllte Konzernchef Ulrich Leitermann das selbst gesteckte Ziel, den Signal-Iduna-Vorstand weiblicher zu machen.
Rode_Signal Iduna
© Signal Iduna
Daniela Rode wird zum 1. Januar 2023 neue Vorständin der Signal Iduna Kranken

Im achtköpfigen Vorstand der Signal Iduna wird künftig eine Frau vertreten sein: Zum 1. Januar 2023 übernimmt Daniela Rode das Ressort Krankenversicherung beim Versicherungskonzern mit Sitz in Dortmund und Hamburg.

Die 51-Jährige folgt auf Karl-Josef Bierth. Bierth führt das Ressort seit 2003 und wechselt Mitte 2023 in den Ruhestand, wie die Signal Iduna am Montag mitteilte.

Mit der Berufung Rodes erfüllte Konzernchef Ulrich Leitermann das selbst gesteckte Ziel, die Führungsspitze des Versicherers weiblicher zu gestalten. Ziel sei es, in den nächsten fünf Jahren mindestens eine Frau im Vorstand zu installieren – das erklärte Leitermann im Juni auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Hamburg (wir berichteten).

Daniela Rode verfügt nach Angaben des Versicherers über mehr als 25 Jahre Erfahrung im deutschen und in europäischen Versicherungsmärkten. Sie sei in diversen Führungspositionen bei Erst- und Rückversicherern sowie bei der Europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa tätig gewesen, hieß es.

Seit 2014 ist die Mathematikerin und Aktuarin Geschäftsführerin bei Risk-Consulting Prof. Dr. Weyer GmbH. Das aktuarielle Beratungsunternehmen ist auf die private Krankenversicherung mit Schwerpunkt Data Analytics spezialisiert. Rode ist zudem langjähriges Mitglied des Ausschusses Krankenversicherung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). Seit 2021 leitet sie den DAV-Ausschuss „Actuarial Data Science“. Sie ist außerdem Mitglied des Vorstandes der DAV.

Zu ihrer Berufung erklärte Rode: „Die Herausforderungen, aber auch die Chancen für einen großen privaten Krankenversicherer, sich weiter zu einem modernen Gesundheitsdienstleister zu entwickeln, nehme ich gerne an.“ Man habe mit der 51-Jährigen eine ausgewiesene Expertin der privaten Krankenversicherung mit einer besonderen Expertise im Bereich Data Analytics gewonnen, so Konzernchef Leitermann.

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Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

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