Der Bund der Versicherten (BdV) verlangt, dass die Riester-Renten steigen. Ursache dafür sei die Corona-Pandemie. Weil ihr viele Menschen zum Opfer fallen, sinkt die durchschnittliche Lebenserwartung, so das Argument des Vereins.
In der Tat schlage sich das Sterberisiko mittlerweile auch in Versicherungsprodukten nieder. Aber nur insofern, dass die Prämien in Risikotarifen steigen. „Wir erwarten eine Verteuerung bei Risikotarifen, jedoch keine Verbesserung für Renten-Tarife wie zum Beispiel die Riester-Rente“, bemängelt Vereinschef Axel Kleinlein.
Sollte aber die Lebenserwartung statistisch sinken, müsste sich das auch in höheren Riester-Renten niederschlagen. Kleinlein: „Gerade jetzt müssen die Kalkulationsannahmen der Versicherungswirtschaft auf den Prüfstand gestellt werden. Die Aufsichtsbehörde Bafin ist zum Handeln aufgefordert.“
Nach Kleinleins Meinung setzen Versicherer für ihre Rententarife ohnehin schon seit Jahren überzogene Lebenszeiten an.
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Eine Antwort
Der VBS und Bund der Versicherten verstehen einfachste Zusammenhänge NICHT! Von ihnen gefordert wurde neben der Wahnsinnsbürokratie auch noch die Beitragsabsicherung ab Beginn, von den Politikern umgesetzt.
Eine Altersabsicherung mit Garantien ab Beginn. Der sichere TOD jeder Rendite. In Verbindung mit der Inflation kann man ganz sicher von 2% bis 5% MINUS ausgehen. Sparen ohne die geringste Chance Versorgungsziele zu erreichen. Mit unserer Jahrhundertidee, aber sehr sicher!