Viele haben Pläne und Träume für ihren Ruhestand. Wenn es aber um die finanzielle Planung geht, ist man schnell überfordert. Professionelle Ruhestandsplanung wird aufgrund steigender Lebenserwartung immer wichtiger.
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Die Bundesbürger geben sich wieder deutlich aufgeschlossener, wenn es um ihre Vorsorgepläne fürs Alter geht. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „DIA-Deutschland-Trend Vorsorge“, die jeweils am Ende eines Jahres von INSA Consulere im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) erhoben wird.
Demnach gaben 31 Prozent an, dass sie bislang nicht ausreichend vorgesorgt haben, aber in den kommenden zwölf Monaten weitere Rücklagen anlegen möchten (siehe Grafik). Das sei gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um sechs Prozentpunkte, wie das DIA am Mittwoch erklärte. 2020 war die Vorsorgebereitschaft auf den tiefsten Stand der letzten fünf Jahre eingebrochen.
Spiegelbildlich sank der Anteil jener Befragten, die zwar ebenfalls eine unzureichende Vorsorge einräumen, aber dagegen nichts unternehmen wollen beziehungsweise können: Im vergangenen Jahr pegelte sich der Wert mit 41 Prozent wieder auf Vor-Pandemie-Niveau ein, nachdem er 2020 sprunghaft auf 47 Prozent gestiegen war.
„In den Monaten kurz nach dem Ausbruch der Pandemie mit Lockdown, Kurzarbeit und Auftragseinbrüchen bei vielen Selbstständigen herrschte enorme Unsicherheit. Darunter litt auch die Altersvorsorge. Nun pegelte sich die Stimmung offenkundig wieder ein. Unter Umständen schärfte die Krise das Bewusstsein für die Vorsorge sogar“, interpretiert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern das Ergebnis. „Eine andere Befragung des DIA zeigt, dass finanzielle Rücklagen durch die Pandemie für viele größere Bedeutung gewonnen haben.“
Der Anteil der Befragten, die ihre Vorsorge für ausreichend halten, macht zwar nur ein Drittel aus, blieb allerdings auf diesem Niveau in den zurückliegenden drei Jahren weitgehend konstant. Ihnen stehen zwei Drittel mit unzureichender Vorsorge gegenüber. Das spiegelt sich auch in den Erwartungen an den Lebensstandard im Alter wider. So glauben 62 Prozent, dass sie diesen mehr oder weniger stark absenken müssen.
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