Strategie

bAV-Geschäft von Aon geht an britischen Pensionsberater LCP

Aon Deutschland gibt sein Geschäft rund um die betriebliche Altersversorgung (bAV) endgültig ab. Versicherungsvermittlung, Pensionsplanverwaltung und Investmentberatung sollen an den britischen Pensionsberater LCP gehen. Das ist ein weiterer Schritt im Rahmen der globalen Fusion zwischen Aon und Willis Towers Watson.
© picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker
Das Finanzzentrum City of London: In Englands Hauptstadt liegt auch der Hauptsitz des britischen Pensionsberaters LCP.

Das britische Beratungshaus für betriebliche Altersversorgung (bAV) Lane Clark & Peacock (LCP) übernimmt das deutsche bAV-Geschäft mit Versicherungsvermittlung, Pensionsplanverwaltung und Investmentberatung von Aon Deutschland. Die Transaktion steht im Zusammenhang mit der geplanten Fusion von Aon und Willis Towers Watson – und bedeutet ganz nebenbei auch, dass LCP damit einer der größten Berater für betriebliche Versorgungssysteme in Deutschland wird.

„LCP hat bereits Erfahrung mit der Beratung von deutschen Unternehmen hinsichtlich ihrer internationalen Versorgungslösungen“, sagt LCP-Chef Aaron Punwani. Der deutsche Beratungsmarkt für die betriebliche Altersversorgung sei der drittgrößte der Welt und biete „enormes Potenzial für Innovation und Wachstum, da viele Unternehmen ihre Versorgungsstrategie mit einem stärkeren Fokus auf kapitalgedeckte und versicherte Lösungen überdenken“.

Aons Pensionsgeschäft beschäftigt 350 Mitarbeiter in Deutschland und hat Büros an fünf Standorten. Nach Abschluss der Transaktion soll das deutsche Team unter der Marke LCP seine Arbeit fortsetzen und mit den Kolleginnen und Kollegen in Großbritannien zusammenarbeiten.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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