Wegen Corona

Versicherungssumme von Risikolebensversicherungen gestiegen

Einer aktuellen Analyse zufolge hat die Corona-Pandemie das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen wachsen lassen: So ist die durchschnittlich abgeschlossene Versicherungssumme bei Risikolebenpolicen im Jahr 2020 um 8 Prozent auf 205.000 Euro gestiegen. Welche Berufsgruppen sich nun häufiger versichern, erfahren Sie hier.
© picture alliance/dpa | David Young
Polizisten kontrollieren in einer Innenstadt, ob sich die Menschen an die Corona-Bestimmungen halten: Besonders durch das Infektionsrisiko gefährdete Berufsgruppen schlossen zuletzt häufiger Risikolebensversicherungen ab.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Versicherungssummen von Risikolebensversicherungen (RLV) gestiegen. Lag die durchschnittliche Versicherungssumme bei einer über das Vergleichsportal Check24 abgeschlossenen RLV im Jahr 2019 bei rund 190.000 Euro, waren es 2020 mit 205.000 Euro gut 8 Prozent mehr.

„Besonders groß war die Steigerung der abgeschlossenen Versicherungssummen während der ersten Corona-Welle“, sagt Björn Zollenkop, Geschäftsführer Vorsorgeversicherungen bei Check24. Demnach stieg die durchschnittliche abgeschlossene Versicherungssumme im März 2020 um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. „In vielen Beratungsgesprächen hat sich gezeigt, dass die Kundinnen und Kunden genauer über den Finanzbedarf ihrer Familie im Fall der Fälle nachgedacht haben als zuvor“, so Zollenkop.

In welchen Berufsgruppen die Nachfrage besonders zulegte

Zudem interessieren sich laut dem Vergleichsportal nun Berufsgruppen mit einem vergleichsweise höheren Einkommen häufiger für eine Risikolebenpolice als vor der Pandemie – dazu gehörten zum Beispiel Bankkaufleute, IT-Spezialisten, Ingenieure, Steuerberater und Professoren. Aber auch Personengruppen, die aufgrund ihres Berufes einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind, fühlen aufgrund von Corona aktuell verstärkt den Drang, sich besser abzusichern – etwa Ärzte, Verkäufer, Lehrer und Polizisten.

„Wir haben verstärkt Anfragen von Personen registriert, die sonst sehr in ihre Arbeit eingespannt sind, vor der Pandemie viel unterwegs waren und immer zu beschäftigt, sich um solche wichtigen Themen zu kümmern“, so Zollenkop. „Während des Lockdowns hatten sie dann Gelegenheit, sich im Homeoffice um die finanzielle Absicherung ihrer Familie zu kümmern.“

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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