Klimaziel

Allianz will 25 Prozent weniger CO2-Ausstoß erreichen

Die Kapitalanlagen des Allianz Versicherungskonzerns sollen bis zum Jahr 2025 ihren Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid um 25 Prozent senken. Dieses Ziel nennt einem Bericht „Spiegel-Online“ zufolge, Günther Thallinger, Investment-Vorstand der Allianz. Beginnen soll die Umsetzung dieses Ziels mit gelisteten Aktien, Unternehmensanleihen und Immobilien.
© Allianz
Allianz-Investment-Vorstand Günther Thallinger kündigt an, dass die Kapitalanlagen des Versicherungskonzerns in den kommenden vier Jahren klimafreundlicher werden sollen.

In den kommenden vier Jahren möchte die Allianz den CO2-Ausstoß in ihren Kapitalanlagen um ein Viertel reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, plant der Versicherungskonzern mehr klimafreundliche Investments in seinen Kapitalanlagen unterzubringen. Das berichtet „Spiegel Online“ und beruft sich auf eine entsprechende Ankündigung des Investment-Vorstands der Allianz, Günther Thallinger. Thallinger gehört dem im Jahr 2012 gegründeten ESG-Board (Environment, Social, Governance) der Allianz an.

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Dieses neu ausgegebene Ziel gehöre zu den Vorhaben eines Zusammenschlusses von mittlerweile 33 großen, internationalen Kapitalanlegern. Zusammen verwalten sie 5 Billionen Euro. Auf die Allianz entfallen davon 800 Milliarden Euro. Weitere Versicherer in dieser Initiative seien unter anderem Munich Re, Zurich und Swiss Re.

Die Finanzbranche gerate, so das Nachrichtenportal, hinsichtlich ihrer Umweltpolitik unter Druck, da sie ihre Marktmacht nicht für den Klimaschutz einsetze. Im Dezember berichtete „Spiegel Online“ über diverse Konzerne, unter ihnen die Allianz, die noch immer in Öl- und Gasunternehmen sowie in Kohlekraftwerke investierten.

Start mit Aktien, Unternehmensanleihen und Immobilien

Nun nennt der ESG-Verantwortliche der Allianz konkret ein Ziel zur Verringerung des klimaschädlichen Kohlendioxids in den Investments bis zum Jahr 2025. „Das gilt zunächst für bestimmte Asset-Klassen: gelistete Aktien und Unternehmensanleihen. Auch das Immobilienportfolio wird bis 2025 auf einen 1,5-Grad-Pfad gebracht“, wird Thallinger zitiert. Bei diesen Anlageklassen stünden aktuell nämlich viele Daten zu Emissionen zur Verfügung.

Nach und nach soll aber auch der Rest der Kapitalanlage aus dem Versicherungsgeschäft klimafreundlicher werden, betont Thallinger. Die Investments der Allianz-Vermögensverwalter, AGI und Pimco, seien jedoch in dem Klimaplan ausgenommen.

Dass der Ertrag unter dem Shift zur Nachhaltigkeit leiden könnte, davon geht Thallinger nicht aus: „Wir glauben, dass es das Risiko-Rendite-Profil klar verbessert, wenn man das Thema Nachhaltigkeit bei den Investment-Entscheidungen so umfänglich wie möglich berücksichtigt.“  

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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