Prognose

Renten sollen nach Corona-Nullrunde ab 2022 wieder steigen

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist zuversichtlich, dass die Renten hierzulande ab 2022 wieder steigen werden. Es werde ein „deutliches Plus“ geben, sagte DRV-Direktor Stephan Fasshauer dem „Focus“. Für 2021 rechne er wegen der Corona-Pandemie mit einer Nullrunde.
© picture alliance / Wolfram Steinberg | Wolfram Steinberg
Ein älteres Ehepaar sitzt auf einer Parkbank: Gesetzliche Rentner bekommen wohl erst ab 2022 mehr Geld.

2021 wird es voraussichtlich keine gesetzliche Rentenerhöhung geben – die Nullrunde sei auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, meldet „Focus“ und beruft sich auf Aussagen der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Dafür werde es im Folgejahr 2022 „wieder ein deutliches Plus geben“, wird DRV-Bund-Direktor Stephan Fasshauer zitiert.

Der Grund: Ob die gesetzliche Rente stagniert oder steigt, ist abhängig von der Entwicklung der durchschnittlichen Bruttolöhne hierzulande. Wenn diese in einem Jahr wachsen, tun es ihnen die gesetzlichen Renten im darauffolgenden Jahr gleich. Aus diesem Grund konnten sich die Rentner auch in diesem Jahr über mehr Geld freuen – trotz Corona. Rentenkürzungen sind im System nicht vorgesehen.

Weiter erklärte Fasshauer dem Bericht zufolge, dass die gesetzliche Rente, trotz der zu erwarteten Nullrunde für das kommende Jahr, „immer noch die sicherste Altersversorgung“ bleibe, das gelte gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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