Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Gothaer vertreibt ihre KMU-Cyberpolice ab sofort über „Cyberdirekt“, Mailo will die Gastronomie im zweiten Corona-Lockdown unterstützen, Adam Riese hat eine neue Unfallpolice, die Signal Iduna hat eine digitale bAV-Plattform für das Hotel- und Gaststättengewerbe geschaffen, ein neues E-Book der LV 1871 vermittelt Online-Marketing-Grundlagen, Getsafe startet eine digitale Kfz-Police, die VHV hat ihre Kfz-Versicherung überarbeitet, und auch die fondsgebundene Rente der Provinzial hat ein Update bekommen.
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Der Unternehmenssitz der Gothaer in Köln: Der Versicherer bietet seine KMU-Cyberpolice ab sofort auch über „Cyberdirekt“ an.
KMU-Cyberpolice der Gothaer jetzt bei „Cyberdirekt“ erhältlich

Die Gothaer Versicherung lässt ihre Cyberversicherung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ab sofort auch auf über die externe Vergleichsplattform „Cyberdirekt“ vertreiben. Die Plattform gibt es seit März 2018.

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KMU-Kunden der Gothaer stehen Cyberpolicen dabei in zwei Varianten zur Verfügung: Neben einem standardisierten und leicht zu durchblickenden Produkt für KMU mit einem Umsatz von bis zu 10 Millionen Euro, sollen größere Unternehmen individuell zugeschnittene Versicherungslösung abschließen. Bei beiden Produkten gilt: Es gibt eine 24-Stunden-Hotline im Schadenfall, aber auch im Voraus unterstützt die Gothaer mit Maßnahmen zur Steigerung des Risikobewusstseins im Unternehmen oder mit sogenannten Schwachstellenscans, um mögliche Sicherheitslücken aufzudecken.

Mailo passt Betriebshaftpflichtversicherung an Corona-Lage an

Die zweite Corona-Welle trifft vor allem die Gastronomie mit voller Wucht. Der digitale Gewerbeversicherer Mailo hat deshalb seine Betriebshaftpflichtversicherung noch einmal überarbeitet – und neue Leistungen im Rahmen der Außerhausbewirtung hinzugefügt.

„So sind ab sofort auch reine Lieferdienste von Speisen aus eigener Herstellung, Catering und Co. mitversichert“, sagt Armin Molla, einer der drei Mailo-Gründer. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Einsatz und Kreativität die Gastronomie durch die Krise geht. Der Lieferservice ist für viele zu einem neuen Standbein geworden. Und wir wollten den neuen Gegebenheiten mit der richtigen Absicherung begegnen.“

Beim Gastro-Konzept bietet Mailo ab sofort auch eine kostenlose Differenzdeckung für bis zu 18 Monate an. Der Versicherungsschutz könne bereits heute beantragt werden – auch wenn der Ablauf der aktuellen Police und der Beginn der Mailo-Absicherung weit in der Zukunft lägen. „Mit diesem besonderen Service bieten wir Kunden und Maklerpartnern die Möglichkeit, sich ohne jeden Zeitdruck, frühzeitig eine preis-leistungsstarke Absicherung und die aktuell sehr interessanten Konditionen zu sichern. Ein Upgrade zur aktuellen Deckung gibt es kostenlos dazu“, fasst Molla zusammen.

Adam Riese startet Unfallpolice

Adam Riese, die Digitalmarke der Wüstenrot und Württembergische-Gruppe (W&W), erweitert ihr Angebot: Nach der Privathaftpflicht-, Rechtsschutz-, Hausrat- und Hundehalterhaftpflicht ist die jetzt eingeführte neue Unfallversicherung das fünfte Produkt von Adam Riese im Privatkundenbereich seit Gründung im Herbst 2017.

Besondere Merkmale des neuen Produkts sind die Erweiterungen des Unfallbegriffs, der bei Adam Riese auch Bewusstseinsstörungen, Kraftanstrengungen, Eigenbewegungen sowie Infektionen umfasst. Die Tarifierung erfolgt in vier Berufsgruppen, wofür Kunden nur eine Gesundheitsfrage beantworten müssen. Der Versicherungsschutz für einen 30-Jährigen in der risikoärmsten Berufsgruppe und mit einer Invaliditätsleistung von 75.000 Euro startet bei Adam Riese bei rund 33 Euro im Jahr.

Der Leistungskatalog in den Top-Tarifvarianten „Riesig“ im Maklerbereich beziehungsweise „XXL+“ für Direktkunden umfasst außerdem unter anderem die Kosten für kosmetische Operationen bis 30.000 Euro, Zahnbehandlungs- und Zahnersatzkosten für alle Zähne bis 30.000 Euro oder Bergungskosten bis 100.000 Euro. Für barrierefreies Wohnen und Hilfsmittel gelten Deckungen bis 50.000 Euro, Kur- und Rehakosten werden bis zu 30.000 Euro übernommen.

Signal Iduna mit digitaler Plattform für die bAV im Hotel- und Gaststättengewerbe

Die tarifvertragliche Branchenlösung „Hogarenteplus“ für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) besteht seit Herbst 2019 zwischen dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Signal Iduna Versicherungsgruppe. Nun steht Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Beratern eine digitale Plattform für die Information, Kommunikation, Beratung und Verwaltung zur Verfügung. Arbeitgeber sollen so in der Lage sein, ihre Mitarbeiter zu motivieren, sich mit der eigenen Altersvorsorge und den betrieblichen Angeboten zu beschäftigen.

Die Plattform entstand in Kooperation mit der Plattform „xbAV“ und besteht aus vier Service-Bausteinen: dem „Hoga-bAVnet“ für Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer-Infoportal, dem Arbeitnehmer-Zugang und dem „Hoga-bAV-Berater“. Alle vier Bausteine sind über Schnittstellen miteinander verknüpft und stellen so einfache, transparente und effiziente Prozesse bei allen Beteiligten bereit.

E-Book der LV 1871 vermittelt Online-Marketing-Wissen für Vermittler

Mit einem aktuellen E-Book will die Lebensversicherung von 1871 (LV 1871) Vermittlern einen Überblick über Online-Marketing-Themen geben. Die Autorinnen des E-Books sind die Expertinnen des Online-Marketing-Teams der LV 1871, die Geschäftspartnern bereits aus verschiedenen Fachveranstaltungen bekannt sind.

Laut dem Versicherer haben die Verfasserinnen dabei besonderen Wert auf den Praxisbezug gelegt – mit Screenshots und Schritt-für-Schritt Anleitungen könne ihnen so der Einstieg in Themen wie Facebook Anzeigen, Google Ads, Google Analytics oder die Search Console gelingen.

Das Nachschlagewerk gibt es zum Download auf der Webseite des Versicherers und ist für Makler kostenlos.

Getsafe bringt digitale Kfz-Versicherung auf den Markt

Der digitale Versicherungsanbieter Getsafe erweitert seine Palette um ein Kfz-Produkt, dessen Antragsprozess vor allem auf einen Abschluss über das Smartphone optimiert ist. Das Besondere: Getsafe hat das Produkt gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt. Neben persönlichen Gesprächen und Befragungen floss auch direktes Feedback aus der App in die Produktgestaltung ein.

Für die Kfz-Versicherung kooperiert Getsafe mit IptiQ, dem White-Label-Versicherer des Rückversicherers Swiss Re. Christian Wiens, Chef und Gründer von Getsafe, ist sich sicher: „Gemeinsam haben wir eine Autoversicherung auf dem weißen Blatt Papier für Smartphone-affine Kunden völlig neuartig gedacht und entwickelt.”

VHV überarbeitet Kfz-Versicherungsprodukt

Die alljährliche Wechselsaison in der Kfz-Versicherungsbranche ist im vollen Gange – die VHV reagiert darauf mit einer Überarbeitung ihres Tarifs „Klassik Garant“. Ab sofort lässt sich der Basisschutz über den Baustein „Exklusiv“ erweitern. Mit enthalten ist zum Beispiel die Neupreisentschädigung bis 24 Monate nach Erstzulassung und die Folgeschäden nach einem Tierbiss bis 5.000 Euro. Außerdem ist die Zerstörung der Schutzbekleidung für Motorradfahrer in Folge eines Schadens mitversichert.

Der „VHV Schadenservice Plus“ beinhaltet zudem Sonderleistungen im Schadenfall. Karosserie- und Lackschäden werden in einer Dekra-geprüften Partnerwerkstatt repariert, inklusive einer sechsjährigen Garantie auf die Reparatur durch die VHV. Auch das Abschleppen des Fahrzeugs, ein kostenloser Hol- und Bringservice und ein Ersatzfahrzeug sind enthalten. Durch die vertraglich vereinbarte Werkstattbindung erhält der Versicherungsnehmer zudem 15 Prozent Nachlass auf den Kaskobeitrag.

Weiteren Zusatzschutz bietet außerdem der „VHV Fahrerschutz“. Dieser schließe die Versicherungslücke für den Fahrer, teilte die VHV. Versichert sind die Personenschäden, die durch selbst beziehungsweise teilverschuldete Unfälle des Fahrers, durch unbekannte Schädiger oder durch Unfälle aufgrund höherer Gewalt entstanden sind. Übrigens: Den Fahrerschutz gibt es bei der VHV auch für Motorräder.

„Garantrente Vario“ der Provinzial bekommt ein Update

Die Provinzial hat ihr fondsgebundenes Rentenprodukt „Garantrente Vario“ runderneuert. Die Sparbeiträge und das Vertragsguthaben werden zwar wie gehabt in drei unterschiedlichen „Töpfen“ beziehungsweise Anlageformen angelegt, zwischen denen regelmäßig umgeschichtet wird – diese sind eine Klassische Anlage mit garantierter Verzinsung von 0,2 Prozent (Topf 1), ein Wertsicherungsfonds mit einer monatlichen Garantie von 80 beziehungsweise 90 Prozent (Topf 2) und ein Freier Fonds (Topf 3).

Aber: Das wählbare anfängliche Garantieniveau wird auf maximal 80 Prozent der Beitragssumme angepasst. Dadurch könne das gesamte Kapital in Fonds investiert werden, erklärt der Versicherer in einer Pressemitteilung. „Die anfängliche Garantie wächst bei ausreichender Wertentwicklung während der Vertragslaufzeit automatisch, das nennen wir ‚automatischen Lock-In‘“, so Produktmanager Alexander Sperl. „So stellen wir sicher, dass die Gewinne für den Kunden gesichert werden und gleichzeitig die volle Kapitalmarktpartizipation erhalten bleibt.“

Zum Jahrestag werde dann geprüft, ob das aktuelle Garantiekapital erhöht werden könne. Ein einmal erreichter Wert sei ab diesem Zeitpunkt zum Rentenbeginn garantiert und könne nicht mehr sinken. Durch diese „automatisch mitwachsende Garantie“ während der Laufzeit sei bei solider Fondsentwicklung das Garantieniveau gegen Ende in der Regel höher als bisher. Der ‚automatische Lock-In‘ könne jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden.

Und: Um erwirtschaftete Erträge rechtzeitig vor Rentenbeginn zusätzlich zu sichern, gebe es zusätzlich ein neues Ablaufmanagement. Fünf Jahre vor dem vereinbarten Rentenbeginn könnten Kunden das Garantiekapital in monatlichen Schritten auf 90 Prozent des bei Vertragsende verfügbaren Guthabens erhöhen. Das Ablaufmanagement könnten sie jederzeit aussetzen oder aufnehmen.  „Je näher der Rentenbeginn rückt, desto sicherer wird die Altersvorsorge für unsere Kunden“, erklärt Sperl.

Kunden könnten sich ab sofort außerdem auf eine passgenaue Absicherung durch Garantiequoten verlassen, die nunmehr in Zehnerschritten zwischen 10 und 80 Prozent wählbar sei. „Bei der neuen Garantrente Vario kann zudem die Garantiequote auch nachträglich geändert werden“, so Sperl weiter. Zuzahlungen seien bereits ab 250 Euro und Entnahmen ab 1.000 Euro möglich. Die Mindestlaufzeit betrage indes nur noch 10 Jahre.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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