Gewerbliche Haftpflichtversicherung

Kleine IT-Unternehmen und Freelancer werden sensibler für Vermögensschäden

Die Zeit während der Corona-Krise mit ihren Herausforderungen hat viele IT-Unternehmer und Freiberufler zum Thema Vermögensschäden sensibilisiert. Einer aktuellen Befragung des Münchener Versicherers Hiscox zufolge ist die Relevanz dieser Absicherung für fast jeden zweiten Umfrageteilnehmer (47 Prozent) dieser Branche jetzt gestiegen.
Ein Mann beim Programmieren: Wie wichtig für kleinere IT-Unternehmen und Freelancer eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist, haben viele durch die Corona-Krise erkannt.

Die Corona-Krise hat die IT-Branche auf das eigene Risikopotenzial bei der Absicherung von Vermögensschäden aufmerksam gemacht. Für 47 Prozent von 220 befragten IT-Unternehmen und Freelancern ist die Relevanz der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung nach eigener Aussage im Zuge der Corona-Krise gestiegen. 58 Prozent derjenigen, die über den Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung nachdenken ist überzeugt, dass sie zu einem guten Risikomanagement dazugehört. Das zeigt eine Umfrage des Münchener Versicherers Hiscox.

Mehr zum Thema

Das sind die Makler-Favoriten bei gewerblichen Multi-Risk-Policen

Mit Multi-Risk-Policen können Gewerbekunden verschiedene Sparten aus einer Hand absichern, darunter etwa Betriebshaftpflicht- und Gebäudeversicherung.…

Betriebsschließungen – Landgericht Mannheim spricht Klartext

In dem einstweiligen Verfügungsverfahren des Landgerichts Mannheim (Aktenzeichen: 11 O 66/20) verlangte die Klägerin, die…

Entscheidende Faktoren für das erfolgreiche Gewerbekundengeschäft von morgen

Gewerbekunden sind eine lukrative und interessante Zielgruppe für Versicherungsunternehmen und Makler. Sie versprechen ein hohes…

Ein weiteres Ergebnis: Trotz des steigenden Bedarfs an IT-Lösungen und Support in der Pandemie kam es bei nur 15 Prozent der Befragten zu einem Mehr an Aufträgen seit Beginn der Einschränkungen. Über die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) musste mit Auftragsrückgängen kämpfen, bei knapp einem Drittel (29 Prozent) blieb die Auftragslage ungefähr gleich. Wenn Dienstleister Umsatzeinbußen verzeichneten, waren diese bei mehr als der Hälfte beträchtlich und betrugen über 30 Prozent. 

Quelle: Hiscox

Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate ist die Branche gespalten. So erwarten die befragten Unternehmen zu jeweils etwa einem Drittel mehr, weniger oder gleichbleibende Aufträge. Während von den Optimisten fast 73 Prozent eine Steigerung ihrer Aufträge und Umsätze um mindestens 10 Prozent erwarten, sieht es bei den Firmen mit einem negativen Ausblick düsterer aus. Dort erwarten 36 Prozent Umsatzeinbußen von mehr als 30 Prozent. Eine der größten Sorgen der IT-Dienstleister hierzulande ist, dass sich die allgemeine Wirtschaftslage stark auf sie auswirkt. 40 Prozent der Befragten befürchten, dass Auftraggeber aufgrund ihrer eigenen wirtschaftlichen Lage in Zukunft keine Projekte beauftragen werden.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Pfefferminzia