Die Corona-Krise hat zu Jobverlusten und einer drastischen Zunahme von Kurzarbeit geführt. Das macht sich auch in den Staatskassen bemerkbar. So sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz Mitte Mai ein klaffendes Steuerloch für 2020 in Höhe von voraussichtlich rund 81 Milliarden Euro voraus.
Der Verband der Familienunternehmer hat vor diesem Hintergrund die Abschaffung der Rente mit 63 gefordert. Das könne die gesetzliche Rentenversicherung in der Corona-Krise entlasten.
„Angesichts einbrechender Steuereinnahmen wird es dem Staat immer schwerer fallen, seine hohen Zuschüsse in die Rentenversicherung aufrechtzuerhalten“, heißt es in einem „Anti-Rezessions-Programm“ des Verbands, das der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe) vorliegt. „Zur Entlastung sollte die Rente mit 63 abgeschafft und der künftige Renteneintritt an die Entwicklung der Lebenszeit angepasst werden“, heißt es weiter in dem Papier.
Zudem sollten neue Vorhaben wie die Grundrente durch ein Ausgabenmoratorium auf Eis gelegt werden, lautet eine weitere Forderung der Unternehmer.
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