Die Investmentchefs der Versicherungsbranche bevorzugen derzeit weniger liquide Assets wie Infrastrukturanleihen, Private Equity, gewerbliche Hypothekendarlehen und Immobilienbeteiligungen.
Insgesamt scheinen Versicherer niedrige Renditen derzeit mit mehr Risiko zu bekämpfen. Im Vorjahr investierten sie hingegen noch in zinsvariable Bankanleihen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Versicherungsstudie von Goldman Sachs Asset Management (GSAM).
Der Vermögensverwalter führte die Studie von Mitte Februar bis Anfang März 2014 zum dritten Mal durch. Er befragte dafür 233 Investmentchefs (CIOs) und 41 Finanzchefs (CFOs) von Versicherungsunternehmen aus aller Welt und aus allen Sparten.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:
„Versicherer sind weiter auf der Suche nach Rendite, halten aber Unternehmensanleihen und börsennotierte Aktien für überbewertet oder allenfalls fair bewertet. Die CIOs suchen daher zunehmend nach Alternativen abseits der traditionellen Anlageklassen“, fasst Michael Siegel, Globaler Leiter des Insurance Asset Managements bei GSAM, die Situation zusammen.
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