Bafin-Exekutivdirektor Felix Hufeld warnt vor einem Provisionsverbot à la Großbritannien. Schließlich sei nicht jeder Kleinanleger bereit, Honorar für seine Beratung zu zahlen. „Sozialpolitische Kollateralschäden“ seien die Folge.
Hufeld hielt auf einer Veranstaltung des Versicherungsverbands GDV einen Vortrag über die künftige Aufsichtspraxis in Deutschland. Dabei plädierte er dafür, sich nicht am britischen Provisionssystem zu orientieren.
Für deutsche Versicherungsaufseher gelte es in Zukunft, den schmalen Grat zwischen einem funktionsfähigen Markt einerseits und dem Schutz der Verbraucher andererseits zu gehen. Mifid-Vertriebsregeln für den Wertpapierbereich dürften nicht einfach für die Versicherungsbranche übernommen werden.
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