Planen tut Not

In zehn Schritten entspannt in den Ruhestand

Eigentlich ist der Ruhestand eine tolle Zeit: Die Arbeit fällt weg und man kann endlich all die Dinge tun, für die einem vorher die Zeit fehlte. Trotzdem machen sich viele Deutsche hier Sorgen: Reicht mein Geld für diese Zeit? Wie alt werde ich überhaupt? Damit der Ruhestand eine wahrlich entspannte Zeit wird, gilt es, vorher einige Dinge zu klären. Hier kommt ein hilfreicher Zehn-Punkte-Plan.
© Getty Images
Model Carmen Dell Orefice bei einer Modenschau: Menschen werden immer älter, um den Ruhestand zu genießen, muss man ihn gut planen.

Das Nachrichtenmagazin Focus hat einen Zehn-Punkte-Plan für einen entspannten Übergang in die schöne Lebensphase des Ruhestands zusammengestellt. Schritt 0, der allen anderen vorausgeht, ist zu überlegen, wann man überhaupt in Rente gehen will. Dann können Bald-Rentner nämlich gegebenenfalls noch nachjustieren.

Darüber hinaus unterscheiden die Autoren zwischen Dingen, die man zehn bis spätestens fünf Jahre vor dem Ruhestand klären sollte und Maßnahmen, die man auch kurz vorher ergreifen kann.

Fünf bis zehn Jahre vor dem Ruhestand sollten Kunden zusammen mit ihrem Berater …

… eine Übersicht aller voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben erstellen.

… prüfen, ob die Einnahmen im Ruhestand ausreichen, um die Ausgaben zu decken.

… berechnen wie viel zusätzliches Kapital notwendig ist, um eine mögliche Lücke zu schließen und dann Wege finden, wie man dieses Kapital zusammensparen kann.

… klären, welche Guthaben noch zur Verfügung stehen. Dazu zählen etwa Auszahlungen aus Kapitallebensversicherungen oder der betrieblichen Altersvorsorge.

… einen detaillierten Finanzplan aufsetzen, der die Entwicklung von Einnahmen, Ausgaben und vom Vermögen aufzeigt, und zwar für die Zeit bis zum Ruhestand und danach.

Kurz vor dem Ruhestand gilt es dann, folgendes zu tun – wobei vieles hiervon auch Hand in Hand geht:

Spätestens drei Monate vor Rentenbeginn sollten Bald-Rentner ihren Rentenantrag einreichen, damit die erste Rente pünktlich überwiesen wird.

Gegebenenfalls muss erneut geklärt werden, was mit dem Vermögen passiert: Muss es im Ruhestand kontrolliert entspart werden, um ein zusätzliches Einkommen zu sichern? Oder kann es an die Erben gehen?

Gleiches gilt womöglich für die Anlagestrategie des Vermögens: Fühlt sich der Sparer mit Aktienfonds noch wohl, oder ist eine sicherere Anlage jetzt besser.

Das leitet auch gleich in Punkt 9 über: Eventuell sollten Bald-Ruheständler nun eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag kaufen, die eine lebenslange Rente sicherstellt. Oder sie konstruieren ihren eigenen Entsparplan, wobei hier wiederum das Risiko besteht, die eigene Lebenserwartung zu unterschätzen.

Als letztes schließlich geht es darum, den Nachlass zu planen. Gibt es ein Testament und/oder einen Ehevertrag. Lohnt sich vielleicht eine Schenkung an die Erben.

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