Bei Bundesarbeits- und -sozialministerin Andrea Nahles steht eine Altersvorsorge-Reform auf der Agenda. Am Freitag trifft sie sich zu entsprechenden Gesprächen mit Experten. Dabei geht es etwa um eine Pflicht-Betriebsrente, standardisierte Riester-Verträge und wegfallende Garantien.
SPD-Poltikerin und Bundessozialministerin Andreas Nahles.
Bundessozialministerin Andrea Nahles hat einige Ideen, was die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland angeht. Dazu trifft sich die SPD-Politikerin am Freitag mit Sozialpartnern und Experten, wie die Deutschen Presse-Agentur berichtet.
Auf der Agenda steht laut Bericht „eine Verpflichtung zur Einführung einer betrieblichen Altersversorgung“ für alle Arbeitgeber ohne Tarifvertrag. Wollen Arbeitnehmer dabei nicht mitmachen, können sie widersprechen (Opt-out).
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Bei der Riester-Rente will Nahles die Frage diskutieren, wie man die Verträge so standardisieren kann, „dass sie als Auffanglösung für alle Arbeitnehmer ohne betriebliche Altersversorgung dienen?“
Eine weitere Idee: Garantien abschwächen. Bei Pensionskassen etwa sollen Sparer keine Garantie- sondern nur noch eine Zielrente zugesagt bekommen. Das soll den Kassen wieder mehr Spielraum bei der Kapitalanlage ermöglichen.
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