Altersarmut

Neue Renten-Präsidentin warnt vor „pauschalen Horrorszenarien“

Seit Anfang des Jahres hat die Deutsche Rentenversicherung Bund eine neuen Präsidentin: Gundula Roßbach. Sie sprach sich nun dafür aus, beim Thema Altersarmut keine „pauschalen Horrorszenarien“ zu schüren.
© DRV
Gundula Roßbach ist neue Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Selbst bei einem sinkenden Rentenniveau sei nicht die automatische Folge zu erwarten, dass Deutschland eine massenhafte Altersarmut erlebt, so Roßbach gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Nötig sei es aber, bei bestimmten Gruppen anzusetzen: Erwerbsminderungsrentnern, Solo-Selbstständigen mit unstetigen Erwerbsbiografien, Langzeitarbeitslosen und Geringverdienern, die kaum vorgesorgt haben.

Auch bei der Diskussion um die Riester-Rente beschwichtigt Roßbach: „Wer richtig spart, den Vertrag nicht vorzeitig stilllegt, die Produkte genau miteinander vergleicht und einen kostengünstigen Anbieter findet, kann von der Riester-Rente profitieren“, zitiert sie die Süddeutsche Zeitung.

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