Pflegebedürftigkeit in der Familie

CSU will pflegenden Angehörigen stärker unter die Arme greifen

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) will sich dafür einsetzen, dass Angehörige, die Familienmitglieder pflegen, finanziell stärker entlastet werden. Zwar lehnte der Bundesrat ihr Vorhaben im vergangenen Jahr ab, sie wolle jedoch „nicht locker lassen“, so die Ministerin.
© dpa/picture alliance
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU)

Wer ein Familienmitglied pflegt und unterstützt, soll es nach einem Vorhaben der CSU leichter haben: Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml will pflegende Angehörige besser vor finanzieller Überforderung schützen.

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In ihren Augen sollen Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro dazu verpflichtet werden, sich an der Pflege der Eltern finanziell zu beteiligen – sofern diese die Kosten nicht selbst tragen können.

Im vergangenen Jahr hatte Huml zwar schon ähnliche Pläne geäußert, die im Bundesrat nicht so gut ankamen. „Ich lasse aber nicht locker – und werde nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres einen neuen Vorstoß unternehmen“, kündigte sie an.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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