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Wie Makler wirklich gute Fondspolicen erkennen

Weiter denken und den Kunden mehr bieten: Was das bei Fondspolicen bedeutet, beleuchtet Michael Schillinger, Vorstandsmitglied der Inter Versicherungsgruppe.
© Inter
Michael Schillinger ist Vorstandsmitglied der Inter Versicherungsgruppe.

Wenn es darum geht, die Qualität von Anlagen für die Altersvorsorge zu beurteilen, stehen ein paar Kriterien regelmäßig ganz vorn: Sicherheit, Flexibilität, Transparenz und Rendite. Für die meisten Anleger vermutlich genau in dieser Reihenfolge. Außerdem sind die Kunden sensibler hinsichtlich der Kosten. Wird weniger Rendite erwirtschaftet, zählt jeder nicht ausgegebene Euro umso mehr. Fondspolicen erfüllen diese Anforderungen. Manche mehr und manche weniger.

Über einen flexiblen Versicherungsmantel, der Sicherheit gewährleistet, verfügen fast alle. Doch die Transparenz lässt oft zu wünschen übrig. Es muss keine schier unendliche Fülle von Fonds mit teils exotischen Themen angeboten werden. Im Gegenteil: Je überschaubarer und nachvollziehbarer, desto besser. Das klassische Deckungskapital ergänzt um kostengünstige ETFs ermöglicht optimale Investitionen in Regionen und Themen.

Und:

Nur wenigen Managern gelingt es, mit aktiv gemanagten Publikumsfonds dauerhaft besser zu sein als der Markt. Darum vertrauen wir konsequent auf die ETFs. Auf diese Weise ist es ganz einfach, individuelle Altersvorsorge nachvollziehbar für die unterschiedlichen Kundentypen abzubilden: kostengünstig und renditeträchtig.

Was gibt es noch?

Eine überdurchschnittliche Fondspolice lebt von einem verlässlichen Faktor der Hauptleistung, von einem Rentenfaktor ohne wilde Begrenzungen und Einschränkungen.
Und ein weiterer Punkt, der bisher oft vernachlässigt und angesichts der permanent steigenden Lebenserwartung extrem unterschätzt wird, ist die Rentenphase. Denn die Flexibilität eines Produkts muss mehr sein als ein intelligenter Ansparprozess. Die Zeit der Auszahlung ist für immer mehr Menschen sehr wahrscheinlich mindestens ebenso lang wie die Ansparphase. Wir bei der Inter schreiben schon jetzt dafür bei Abschluss transparent Rentenfaktoren für jeden möglichen Rentenbeginn bis zum Alter von 85 Jahren fest. Bis dahin können Kunden investiert bleiben und einen flexiblen Auszahlplan nutzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mehr Menschen die Fondspolice als geeignetes Altersvorsorge-Instrument für sich erkennen. Anfang des Jahres stellte der Versichererverband Insurance Europe die Ergebnisse seiner Analyse des europäischen Marktes vor: In Deutschland stieg der Marktanteil demnach weiter an, auf 16,2 Prozent. Damit liegen wir noch etwas unter dem Durchschnitt in Europa. Dort sind 19 Prozent aller Lebensversicherungsprodukte fondsgebunden. Es besteht also für die Beratung zu diesem Thema noch viel Luft nach oben.

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