Wenn jetzt die Urlaubszeit beginnt, sorgt sich mancher vor einer erhöhten Gefahr, Opfer eines Einbrechers zu werden. Doch Kriminaloberrat Harald Schmidt gibt im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa Entwarnung. Dieser Zusammenhang Urlaubszeit ist gleich Einbruchszeit sei nicht herzustellen.
Auch sei nicht die Nacht die bevorzugte Zeit der Kriminellen. Vielmehr würden sie eher am Tage zuschlagen – beispielsweise während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners zur Schul-, Arbeits- oder Einkaufszeit, am frühen Abend oder am Wochenende.
Der beste Schutz ist daher laut Schmidt, am besten gar keine Hinweise auf eine Abwesenheit zu geben. Ist man ein paar Tage verreist, könnte das etwa ein voller Briefkasten sein oder auch am Tage heruntergelassene Rollläden.
Keine Hinweise in den sozialen Netzwerken hinterlassen
In den sozialen Netzwerken sind Hinweise auf einen Urlaub quasi eine Einladung an Einbrecher, doch bitte in das eigene Heim einzubrechen. Auch eine Abwesenheitsnotiz in der E-Mail und selbst das Adress-Schild am Koffer könnten den Kriminellen entsprechende Anhaltspunkte liefern.
Daher lautet der Rat des Experten, die Wohnung oder das Haus grundsätzlich richtig zu sichern. Dazu empfiehlt er aufeinander abgestimmte mechanische und elektronische Sicherungstechnik, über die man sich bei der Polizei informieren könne.
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