Die Rating-Gesellschaft Franke und Bornberg hat ihre Kriterien für eine gute Hausratversicherung erweitert und aktualisiert. Umweltrisiken und Cyber-Gefahren erhalten so mehr Gewicht, teilt das Haus mit. Kaum noch unterscheidbare Standardleistungen wie Schutz bei Feuer, Sturm, Leitungswasser und Einbruch spielen hingegen keine Rolle mehr.
„Der Wertekatalog ist im Wandel, ebenso wie unsere Lebensgewohnheiten. Klimakrise und Cyberrisken bedrohen unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen“, erklärt der Gesellschafter-Geschäftsführer Michael Franke die Maßnahme.
Ebenfalls neu sind Regelungen bei Diebstahl aus Wohnwagen und Wohnmobilen, Trickdiebstahl, Phishing und Gebäudeschäden durch Fehlalarm. Beim Thema Versichererwechsel prüfen die Analysten, wie sauber und klar er abläuft oder ob danach die Zuständigkeiten vielleicht nicht richtig geregelt sind. Insgesamt geht es im Hausrat-Rating um 87 Kriterien.
Zudem hat das Haus einige Aspekte überarbeitet, zum Beispiel Außenversicherung, Diebstahl, Reparaturkosten für beschädigte Gebäude, unbefugter Einsatz von Bank- und Kundenkarten sowie Datenrettung.
Einfacher hingegen soll die Rating-Liste an sich werden. Die früheren Gruppen Grund-, Standard- und Topschutz hat Franke und Bornberg aufgelöst und stattdessen alle Tarife in eine einzige Gruppe gepackt. Weg fallen die Noten FF- und F–, dafür kommt das FFF+ als neues Spitzen-Rating hinzu.
Und das hat gleich mal jeder vierte Tarif abgeräumt. Von 302 Tarifen von 95 Versicherern erreichten 78 Tarife von 53 Anbietern das erwähnte neue FFF+. Weitere 60 beziehungsweise 59 Tarife landeten auf den Folgestufen FFF und FF+. Das gesamte Bild zeigt die folgende Grafik.

Die einzelnen Tarife können Sie hier in der Komplettliste abrufen.
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