Gefahr durch Gewitter

Blitze richteten 2019 deutlich weniger Schäden an

Blitze haben im vergangenen Jahr weniger versicherte Schäden angerichtet. Wie der Versicherungsverband GDV berichtet, sank die Summe der Leistungen auf den niedrigsten Wert seit 2013. Deutlich nach oben geschnellt ist aber der durchschnittliche Schaden pro Versicherungsfall.
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© Bild von Bogdan Radu auf Pixabay
Die Zahl der Blitzschäden hat 2019 deutlich abgenommen.

Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer haben 2019 für Blitz- und Überspannungsschäden rund 200 Millionen Euro geleistet. Das ist der niedrigste Wert seit 2013 und 40 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Blitzschäden lag mit 210.000 auf dem niedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre.

Anders sieht es dagegen beim Schadendurchschnitt aus. Mit 970 Euro pro Blitzschaden lag er im Vorjahr so hoch wie noch nie seit 1998. Der Grund: Die Haushalte und Gebäude sind technisch immer besser ausgestattet. Bei einem Blitzeinschlag müssen häufig teure Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen repariert oder ersetzt werden.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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