Die öffentlichen Versicherer, zu denen unter anderem der Provinzial-Konzern, die VGH Versicherungen und die SV Sparkassenversicherung gehört, haben einen Naturkatastrophen-Schadenpool aufgelegt. Ziel ist es, dass nach einer regionalen Naturkatastrophe wie beispielsweise der Überschwemmung im Juli 2021 im Ahrtal, nicht ein Versicherer überbordend belastet wird.
Der Pool ist als Ergänzung zum konventionellen Rückversicherungsschutz gedacht und ist mit einer Kapazität von bis zu einer halben Milliarde Euro ausgestattet. Organisiert wird er von der Deutschen Rück. Priorität und Haftung orientieren sich im Ernstfall daran, wie sehr ein Versicherer durch Naturgefahrenschäden betroffen ist.
„Alle öffentlichen Versicherungsunternehmen sind durch den neuen Naturkatastrophen-Schadenpool den Herausforderungen schwer einzuschätzender Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels regional noch besser gewachsen“, sagt Wolfgang Breuer, Präsident des Verbands öffentlicher Versicherer.
Zudem positionierten sich die öffentlichen Versicherer vor dem Hintergrund der politischen Diskussion über die Erhöhung der Versicherungsdichte. Breuer: „Mit ihrem schnellen und entschiedenen Handeln zeigen die öffentlichen Versicherer, dass sie in der Lage sind, mit dem Klimawandel einhergehende Risiken bei steigender Versicherungsdichte vorausschauend zu managen und wirksam abzusichern.“ Die neun Unternehmensgruppen der öffentlichen Versicherer versichern nach eigenen Angaben fast jedes dritte Haus in Deutschland.
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