Laut der aktuellen Einbruchsstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zahlten die Versicherer 2024 rund 350 Millionen Euro für Wohnungseinbrüche. Das sind 20 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Die Zahl der Wohnungseinbrüche rangiert bei rund 90.000.
„Die Täter nehmen mit, was sich schnell zu Geld machen lässt, das ist heute vor allem teure Technik wie Smartphones, Kamera oder Computer“, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. „Die durchschnittliche Schadensumme je Wohnungseinbruch ist mutmaßlich auch deswegen von 3.600 auf 3.800 Euro gestiegen.“
Neben dem Verlust von Wertsachen bleiben oft der Schock und das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein. Vor diesem Hintergrund wirbt der GDV dafür, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in den Schutz ihres eigenen Zuhauses investieren. „Präventionsmaßnahmen wie ein gutes Querriegelschloss an der Eingangstür können entscheidend dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern und Sachschäden zu minimieren“, sagt Käfer-Rohrbach.
An Fenstern und Türen einbruchhemmende Schlösser einzubauen, sei etwa ein erster wichtiger Schritt, so der Verband. Ergänzend könne der Einbau von elektronischer Sicherung wie Alarmanlagen die Sicherheit weiter erhöhen.
Immerhin: In der Langzeitbetrachtung liegen die aktuellen Einbruch-Zahlen noch deutlich unter dem Höchststand der vergangenen 20 Jahre von 180.000 Einbrüchen im Jahr 2015.
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