Rund 170.000 Versicherungsangestellte warten derzeit auf ein gutes Ende der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern der Branche. Doch auch nach dem dritten Aufeinandertreffen sind die Beteiligten nicht zu einer Einigung gekommen – nun droht die Gewerkschaft mit weiteren Streiks.
Man werde die Streikmaßnahmen „spürbar verstärken“, kündigte der Verdi-Verhandlungsführer Christoph Meister an, denn auch das zweite Gehaltsangebot sei nicht ausreichend ausgefallen, wie das Handelsblatt über die Beweggründe der Gewerkschaft berichtet.
So bot der Arbeitgeberverband während der Verhandlungen 1,8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten ab 1. November 2017, weitere 1,5 Prozent mehr sollte es demnach ab 1. Februar 2019 geben. Der Tarifvertrag sollte bis Ende März 2020 laufen.
Verdi-Verhandlungsführer Meister fordert hingegen 4,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten sowie Regeln für flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten. Außerdem sollten, so Meister, die Arbeitgeber betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2020 ausschließen.
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