Strategie

Blau Direkt holt Private-Equity-Firma Warburg Pincus an Bord

Der Lübecker Maklerpool und Technologie-Dienstleister Blau Direkt soll zu einer Kapitalgesellschaft umgewandelt und dann „in eine internationale Holding eingebracht werden“, wie der Pool berichtet. Als Partner hat man sich die Private-Equity-Firma Warburg Pincus ins Boot geholt.
© Blau Direkt
Lars Drückhammer ist Geschäftsführer von Blau Direkt.

Die Private-Equity-Firma Warburg Pincus steigt beim Maklerpool Blau Direkt ein. Dafür soll Blau Direkt zunächst von einer Personen- in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt und dann im nächsten Schritt in eine internationale Holding eingebracht werden. Das berichtet das Lübecker Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Blau Direkt habe sich zuletzt von einem Maklerpool in einen Infrastrukturdienstleister verwandelt, der Technologie an Vertriebe, mittelständische Makler, Banken und Belegschaftsmakler bereitstelle, heißt es weiter. Doch Technologie werde immer teurer. Um „die Führungsposition zu behalten“ und weiter auszubauen, wolle man die Marktposition zusätzlich durch Kooperation und Zusammenführungen mit weiteren Unternehmen stärken.

„An der Spitze ist das Tempo der Digitalisierung hoch. Um dem Marktdruck zu trotzen, statt ihn bloß standzuhalten, braucht es Internationalisierung und Geschwindigkeit”, erklärt Lars Drückhammer, Geschäftsführer von Blau Direkt, den Schritt.

Und um das internationale Wachstum weiter zu fördern, habe man sich nun mit Warburg Pincus einen „international erfahrenen Spezialisten für Corporate Engineering“ an Bord geholt. Drückhammer: „Für den Aufbau eines internationalen Firmengeflechts benötigt es einer Menge an hoch spezialisiertem Know-how und Zugang zu Kapitalmärkten, vor allem aber eines guten Netzwerks.“

Weitere Details zur Transaktion nennt Blau Direkt nicht.

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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