Die Swiss Re hat ihr Anlageportfolio gründlich durchforstet und dabei alle Aktien aus dem Korb geworfen, die als „unmoralisch“ gelten. Heißt: Werte, die sich nicht mit den sogenannten ESG-Kriterien vereinbaren lassen, stehen künftig auf dem Index: Dabei steht ESG für Environment (Umwelt), Social (Gesellschaft) und Governance (Unternehmensführung).
Man sei der erste Versicherungskonzern, der sich auf diese Reise gemacht habe, erklärte Guido Fürer, Investmentchef bei der schweizerischen Versicherung, gegenüber der Aargauer Zeitung. Das habe aber auch zur Folge, dass das Anlageuniversum der Swiss Re von 973 auf nur noch 725 Emittenten schrumpft.
Und es scheint ein neuer Trend zu werden:
Einer Umfrage von Axa-Managern zufolge plant bereits ein Drittel der Versicherer in Frankreich, Deutschland und Großbritannien, in ihren Portfolien mehr auf die Kriterien Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung achten zu wollen.
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