Nach Provisionsverbot in Großbritannien

Finanzberater sind besser qualifiziert

Großbritannien hat Provisionen in der Finanzberatung vor gut zwei Jahren verboten. Die Qualität der Berater hat dadurch offenbar zugenommen. Wie Anleger von den Veränderungen profitieren.

Die Finanzberater in Großbritannien sind besser qualifiziert, nachdem Provisionen in der Finanzberatung vor zwei Jahren verboten wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der britischen Finanzmarkt-Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority (FCA). Demnach erfüllen die Mehrheit der Berater die neuen Mindeststandards und bilden sich darüber hinaus weiter.

Wozu das Provisionsverbot noch geführt hat: Es werden weniger neue Produkte auf den Markt gebracht, besonders solche mit hohen Vertriebsprovisionen. Auch verkaufen Finanzberater öfter einfache Finanzprodukte als komplexe. Zudem sind diese in der Regel preiswerter geworden, da der frühere Gebührenaufschlag wegfällt. Darüber hinaus fördert offenbar auch der intensivere Wettbewerb der Vermittler, dass Anleger weniger für die Produkte zahlen müssen. Und die Anleger prüfen die Leistung ihres Beraters zunehmend kritischer.

Mehr zum Thema

Babyboomer – die vernachlässigte Zielgruppe

Die Generation der Babyboomer stellt einen großen Anteil der deutschen Bevölkerung dar. In den Beständen…

Auswahl, Sichtbarkeit, Ansprache: So finden Makler ihre Zielgruppe

Viele Makler sind nach wie vor als Bauchladen-Makler unterwegs. Sie bedienen viele verschiedene Zielgruppen ein…

Ergo nimmt DKV als Marke vom Markt

Die Ergo will die hauseigene Marke Deutsche Kranken-Versicherungs-AG, die DKV, vom Markt nehmen. Sie soll…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert