Großbritannien hat Provisionen in der Finanzberatung vor gut zwei Jahren verboten. Die Qualität der Berater hat dadurch offenbar zugenommen. Wie Anleger von den Veränderungen profitieren.
Wozu das Provisionsverbot noch geführt hat: Es werden weniger neue Produkte auf den Markt gebracht, besonders solche mit hohen Vertriebsprovisionen. Auch verkaufen Finanzberater öfter einfache Finanzprodukte als komplexe. Zudem sind diese in der Regel preiswerter geworden, da der frühere Gebührenaufschlag wegfällt. Darüber hinaus fördert offenbar auch der intensivere Wettbewerb der Vermittler, dass Anleger weniger für die Produkte zahlen müssen. Und die Anleger prüfen die Leistung ihres Beraters zunehmend kritischer.
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