Aus ökologischen Gründen

Smartphone-Besitzer entscheiden sich für Reparatur statt Neukauf

Wenn das Smartphone den Geist aufgibt, entscheiden sich mittlerweile bei Weitem nicht mehr alle Deutsche für ein neues Gerät. Viele lassen das alte Handy auch reparieren – und zwar immer häufiger aus Nachhaltigkeitsgründen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.
© picture alliance / dpa Themendienst | Franziska Gabbert
Ein Mann schraubt an einem Smartphone herum: Diejenigen, die ihr Handy reparieren lassen, tun das in mehr als der Hälfte der Fälle aus Nachhaltigkeitsgründen.

Nicht immer muss ein nagelneues Smartphone her, wenn das alte kaputtgeht – oft tut es auch eine Reparatur. Wer sich dafür entscheidet, tut das immer häufiger der Nachhaltigkeit wegen, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Spezialversicherers Wertgarantie zeigt. Während 2019 noch 42,5 Prozent der Befragten angaben, ihr Smartphone aus ökologischen Aspekten wieder instand setzen zu lassen, sind es 2020 bereits 53,1 Prozent.

Noch etwas häufiger entscheiden sich die Deutschen nur noch aus Kostengründen für eine Smartphone-Reparatur (53,9 Prozent). Denn ein Neukauf fällt meist deutlich teurer aus. Als besonders reparaturfreudig erwiesen sich Apple-Nutzer: Jeder Vierte lässt sein Gerät im Schadenfall reparieren – herstellerunabhängig sind es im Schnitt immerhin 16,4 Prozent.

Insbesondere beim Display haben die Defekte im Vergleich zu 2019 um ein paar Prozentpunkte zugenommen. „Diese eher negative Entwicklung steht ganz klar im Gegensatz zu der Tatsache, dass Verbraucher ökologische Aspekte immer stärker gewichten: ein Widerspruch, der Hersteller dahingehend motivieren sollte, Smartphones deutlich robuster zu produzieren und so die Schadenanfälligkeit einzelner Smartphone-Komponenten zu verringern“, fordert Marco Brandt, Bereichsleiter Digital Business bei Wertgarantie.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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