Kurz nach ihrer Wahl zur neuen Präsidentin des Sozialverbands VdK sagt Verena Bentele in ihrer Antrittsrede: „Meine erste Forderung ist ganz klar: Der VdK muss von Anfang an am Tisch sitzen, wenn über Rente, Pflege oder Barrierefreiheit verhandelt wird“. Konkret meint sie damit eine Beteiligung des knapp 1,9 Millionen Mitglieder starken Verbands an der kürzlich eingesetzten Rentenkommission der Bundesregierung.
Bentele hat sich auf die Fahnen geschrieben, die sozialpolitische Arbeit des VdK der vergangenen Jahre fortzuführen: „Noch längst kommen nicht alle Menschen zu ihrem Recht. Gesetze müssen umgesetzt oder verändert werden. So müssen dringend die Bedingungen in der Pflege verbessert werden.“ Als Schwerpunkte ihrer Arbeit in den nächsten Jahren nannte sie Rentengerechtigkeit, Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen und die Herstellung von Barrierefreiheit.
Im Zuge dessen nennt sie gleich als Vorschlag, dass Selbstständige und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Damit könne das Rentenniveau auf dem heutigen Stand gehalten werden, berichtet Spiegel Online. Zudem kritisiere sie die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der die Rücklagen der Krankenkassen verringern möchte. „Wir halten das für den falschen Weg“, wird Bentele zitiert.
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