Für die 23. Neuauflage der AMC-Studie „Die Assekuranz im Internet“ haben die Web-Experten 126 Internetauftritte von Versicherern analysiert. Zwölf davon wurden am Mittwoch als „Top-Website“ ausgezeichnet.
Dabei wurden die Seiten anhand von sieben Hauptbereichen mit 90 Unterkriterien untersucht (Unternehmenspräsentation, Dialog & Kontakt, Leistungsspektrum, Beratungsleistung, Vertrieb, Service und User Experience). Anbieter, die über 90 Prozent der angesetzten Studienkriterien erreichten, wurden als „Top-Website“ eingeordnet.
Und so lauten die zwölf „Top-Websites 2019“ (in alphabetischer Reihenfolge):
Die „Tob-Websites“ bieten aus Sicht der Studienautoren „nutzerzentrierte Inhalte, sind auf allen Geräten perfekt aufgestellt und präsentieren sich bisweilen leicht und lebendig“.
Lob für Insurtechs
Insgesamt haben die Autoren jedoch festgestellt, dass sich die etablierten Versicherer etwa beim Thema „Gamification“ sehr schwertäten. „Hier haben die ,jungen Wilden‘ die Nase vorn“, heißt es unter Verweis auf One, Lemonade, Neo Digital und Ottonova.
Die „jungen Wilden“ treten den Autoren zufolge allesamt an, „um das Versichern und im besten Fall das Leben ihrer Kunden leichter zu machen. Dafür nutzen sie konsequent digitale Ansätze und streuen – wo es passt – persönlichen Support ein.“
Das Smartphone sei faktisch das Medium der Wahl. Und tatsächlich machten „ausgeklügelte Apps das Versichern übers Smartphone praktikabel und smart“, loben die Autoren. „Hehre Ambitionen, viel Herzblut und digitale Kompromisslosigkeit“ zeichneten diese jungen Versicherer aus.
Die kostenpflichtige Studie kann hier bezogen werden.
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