Zaunzank, Arbeitsärger und Vertragsfalle

Die Top 5 der größten Rechtsrisiken

Der Rechtsschutzversicherer Roland hat die fünf größten Rechtsrisiken im Privatbereich bestimmt. In welchen Bereichen es besonders oft zum Rechtsstreit kommt, lesen Sie hier.
© Roland Rechtsschutz
Bei Verträgen kommt es mit Abstand zu den meisten Rechtsstreitigkeiten.

Wo lauern für Verbraucher die größten Gefahren, in eine juristische Auseinandersetzung verwickelt zu werden? Dieser Frage ging der Rechtsschutzversicherer Roland nach und prüfte dafür über 375.000 Leistungsfälle des vergangenen Jahres.

Platz 1: Verträge

Beim Vertragsabschluss läuft nicht immer alles nach Plan. „Mit über 89.000 Leistungsfällen im Jahr 2015 stellen Vertragsstreitigkeiten das größte Risiko im Privatbereich dar“, sagt Jan Vaterrodt, Sprecher von Roland Rechtsschutz. Fast ein Viertel der Leistungsfälle geht damit auf das Konto von vertraglichen Rechtsproblemen.

Dazu zählen zum Beispiel Kaufverträge, die über das Internet abgeschlossen wurden. Aber auch das Thema Reise sorgt immer wieder für rechtliche Auseinandersetzungen – so zum Beispiel, wenn ein Passagier bei einem verspäteten Flug Entschädigung einfordert.

Platz 2: Arbeit

„Bei einem so sensiblen Thema wie dem Thema Arbeit lassen sich juristische Probleme leider nur selten ohne Rechtsbeistand klären“, so Vaterrodt. „Über 60.000 arbeitsrechtliche Verfahren landeten 2015 bei uns.“ Gerade wenn der Arbeitnehmer die Kündigung vorgelegt bekäme, sei rechtlicher Rat hilfreich. Oder im Falle der Insolvenz, wenn der Mitarbeiter unter Umständen auf sein Gehalt oder Teile davon verzichten muss.

Werbung

Platz 3: Wohnen

Roland Rechtsschutz bearbeitete im vergangenen Jahr 47.322 Fälle, die entweder auf Nachbarschaftsstreitigkeiten, Probleme mit der Wohneigentumsgemeinschaft oder juristische Auseinandersetzungen zwischen einem Vermieter und Mieter zurückzuführen sind.

Platz 4: Straßenverkehr

„Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr zählen ebenfalls zu den fünf größten Rechtsrisiken im privaten Umfeld“, so Vaterrodt. Über 42.700 Fälle verbuchte der Versicherer 2015 in diesem Bereich. Nicht selten ging es dabei um Bußgelder oder den Führerscheinentzug wegen überhöhter Geschwindigkeit.

Platz 5: Schadenersatzforderung

Ein Skifahrer hat einen anderen schwungvoll von den Brettern geholt, die Zahnkrone bereitet mehr Probleme als der kaputte Zahn selbst oder Nachbars „eigentlich so braver“ Hund hat zugebissen: „Schadenersatzforderungen stehen mit knapp 40.000 Schäden auf unserer Liste der häufigsten Rechtsfälle auf Platz Nummer fünf“, so Vaterrodt.

Mehr zum Thema

Warum eine Cyber-Police für Privatleute sinnvoll sein kann

Jeden Zweiten hat es schon mal erwischt. Datenklau, Rufschädigung, Phishing, Cybermobbing – 51 Prozent der…

Rechtsschutz für Surfer

Ein Internetrechtsschutz soll Risiken abfedern, die sich beim Benutzen der Online-Welt ergeben. Meist wird er…

Warum man Gefälligkeitsschäden versichern sollte

Paragraf 823 BGB besagt: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die…

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Pfefferminzia