Mit etwas politischem Willen kann man die Botschaft schnell falsch verstehen: „Schwarz ist das neue Grün.“ Doch so ist das gar nicht gemeint, denn eigentlich will der Versichererverband GDV nur darauf aufmerksam machen, dass die neue Saison für kleinere Zweiräder beginnt. Deshalb sind die grünen Versicherungskennzeichen nur noch bis Ende Februar gültig. Die neuen sind schwarz.
Das Ganze gilt für versicherungspflichtige Vehikel, also Mofas, Mopeds und E-Scooter. Genaugenommen folgende:
Eine Versicherungsplakette (6,7 mal 5,5 Zentimeter) benötigen hingegen E-Scooter oder Segways mit Betriebserlaubnis entsprechend der am 15. Juni 2019 in Kraft getretenen Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung.
Die neuen Schilder gibt es beim KFZ-Versicherer. Und wenn man das versäumt? „Wer im März weiter mit alten grünen Kennzeichen fährt, macht sich strafbar und ist nicht versichert“, warnt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. Damit Ordnungshüter schnell erkennen können, ob das der Fall ist, wechseln die Kennzeichen immer zwischen die den Farben schwarz, blau und grün.
Im Jahr 2021 zählte die Versicherungsbranche rund 2,4 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen. Das waren fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Fahrer verursachten rund 18.000 Haftpflichtschäden, die 68 Millionen Euro kosteten.
Aber auch die Langfinger waren nicht faul. Sie klauten 2021 rund 3.500 kaskoversicherte Mofas, Segways und E-Scooter, das waren knapp 35 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit lag die Diebstahlquote bei 8 von 1.000 Fahrzeugen. Bei Autos liegt sie bei nur 0,2 von 1.000.
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