Bei der Zurich schreitet die Digitalisierung voran. Auch Spezialprodukte seien nun komplett online abschließbar, berichtet der Versicherer. Dabei handelt es sich um eine Camping-Versicherung für Wohnwagen und Wohnmobile, eine Reiserücktrittversicherung, eine Sportgeräte-Versicherung für diverse Sportarten, eine Fotoapparate-Versicherung, eine Wassersportkasko-Versicherung für Segel-, Motor- und Ruderboote, eine Musikinstrumente-Versicherung, eine Solarversicherung für Photovoltaikanlagen sowie eine Bauleistungsversicherung für unvorhergesehene Schäden am Bau.
Neben den Endkunden-Rechnern auf zurich.de seien auch die Rechner für die Zurich Exklusivpartner und Makler neu aufgesetzt worden. Mit nur wenigen Klicks könnten dort nun unkompliziert Angebote errechnet werden.
Die Inter Krankenversicherung hat ihren Tarif Inter Quali-Med Z überarbeitet und die Leistungen in der Exklusiv-Variante erweitert. Dieser beinhaltet nun neben Sehhilfen auch Heilpraktikerbehandlungen, Alternativmedizin und Schutz- beziehungsweise Reiseimpfungen. Zudem können die Tarife der Inter-Quali-Med-Z-Produktfamilie ab sofort online abgeschlossen werden.
Diejenigen, die sich die Option auf eine private Krankenzusatz- oder Vollversicherung offenlassen möchten, bietet die Inter mit dem neuen Inter Opti ein passendes Produkt an. Dabei frieren Kunden ihren Gesundheitszustand mit Vertragsabschluss ein. Später können sie ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine PKV-Zusatz- oder in eine Vollversicherung wechseln. Dieses Optionsrecht kann zu verschiedenen Zeitpunkten und bei verschiedenen Ereignissen wahrgenommen werden.
Das Petersmann Institut für den unabhängigen Finanzberater hat mit www.provisions- check.de ein digitales System für den kompletten Vermittlungs- und Verwaltungsprozess entwickelt. Das Ziel: Finanzberater sollen damit Zeit sparen und mehr Geld verdienen. Dabei handele es sich um eine Onboarding-Plattform für Finanzberater, die eine Alternative zu den bisherigen Prozessen suchen.
Bei den derzeitigen Abläufen machte Geschäftsführer Hartmut Petersmann zwei Probleme aus. Zum einen seien sie zum Teil sehr kompliziert, nicht selten müssten Finanzberater digitale Beratungsstrecken und Onboarding-Prozesse mehrerer Anbieter nutzen. Die Effizienz werde durch ein integriertes System, wie es das Petersmann Institut nun anbiete, erhöht.
Zum anderen bestehe das noch größere Problem darin, dass „sämtliche Provisionen, die die Berater schließlich erhalten, um die Margen der Lagerstellen, der eingeschalteten Anbieter sowie um die Kosten der Dienstleistungen gekürzt sind.“ Bis die Provision letztlich beim Finanzberater ankäme, seien nicht selten bis zu 0,2 Prozent aus den vermittelten Anlagen auf der Strecke geblieben. Bei dem Angebot des Petersmann Instituts dagegen sollen 100 Prozent der Provisionen aus dem Geschäft ausgekehrt werden. Der Berater zahle dafür eine vorab fest definierte monatliche Lizenzgebühr für die Nutzung.
Die Basler hat ihre Waren-Transportversicherung überarbeitet. Jetzt gibt es nur noch einen Prämiensatz, der über alle Branchen gilt. Zwei Kundenangaben sollen zur Berechnung der Prämie ausreichen: der Umsatz im Inland und der Umsatz im Ausland. Für den Umsatz im Inland fällt Versicherungssteuer an, der Umsatz im Ausland wird ohne Versicherungssteuer berechnet. Die Mindestprämie liegt bei 500 Euro.
Darüber hinaus hat der Versicherer die Höchstversicherungssumme für eigene oder gemietete Fahrzeuge von 10.000 Euro auf 25.000 Euro (All-Risk-Deckung für Transporte im Werkverkehr) angehoben. Außerdem gibt es Zusatzleistungen wie die Mitversicherung eines abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatums oder des Preisverfalls durch technischen Fortschritt – beides bei Lieferfristüberschreitungen.
Die Provinzial Nordwest vereinfacht die Bewertung privater und gewerblicher Gebäude. Basis soll das neu entwickelte Provinzial Gebäudeinformationssystem Pro-GIS bilden, mit dessen Hilfe entsprechende Daten bereitgestellt und visualisiert werden. „Ein Ausmessen der Objekte vor Ort und eine aufwendige Berechnung sind nicht mehr notwendig“, sagt Projektleiter Tim Peters. Das neue System verschaffe schnell Klarheit über die Prämienhöhe und den Versicherungsumfang, ohne dass ein Vor-Ort Termin erforderlich sei.
Auf Basis von seit 2017 frei verfügbaren Geo-Basisdaten entwickelte die Provinzial ihr eigenes Gebäudeinformationssystem – im ersten Schritt nur für Westfalen und Hamburg. Nun wird Pro-GIS auch für das Geschäftsgebiet der Provinzial Nord Brandkasse in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und somit für alle Geschäftsgebiete des Provinzial Nordwest Konzerns zur Verfügung gestellt.
Kunden und Berater können künftig den neuen digitalen Versicherungs- und Vertragsmanager „Meine Bayerische“ nutzen. Damit sollen Versicherungen online verwaltet, Daten schnell und einfach geändert und eine persönliche Beratung angefordert werden können. Mittelfristig soll der Vertragsmanager „Meine Bayerische“ auf Wunsch des Kunden auch die Möglichkeit bieten, alle Versicherungsverträge zu verwalten, selbst wenn sie nicht bei der Bayerischen bestehen.
Darüber hinaus bringt der Versicherer einen neuen Zahnzusatztarif, Prestige Plus, auf den Markt. Zu den Leistungen zählen: 100 Prozent Kostenübernahme für Zahnbehandlungen und Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlungen, die jährliche professionelle Zahnreinigung und Zahnaufhellung, für den Kauf einer elektrischen Zahnbürste sowie für schmerzstillende Maßnahmen. Im Leistungsfall garantiert der Tarif eine Überweisung innerhalb von zehn Tagen.
Der Hamburger Maklerpool Maxpool will angeschlossene Maklerbetriebe mit Liquidität bei Courtage-Rückforderungen helfen. Bei Courtagerückforderungen durch die Versicherer aufgrund von Vertragskündigungen oder -stornierungen will Maxpool einspringen und mit eigenem Kapital für die Forderungen einstehen und gegenüber dem Maklerunternehmen stunden.
Das Angebot richtet sich an aktive Kooperationspartner, bei denen „die Verhältnismäßigkeit der zu stundenden Salden zu einem bei Maxpool geführten Sachbestand des Maklers“ stehen müsse. Es gebe „risikogerechte Zinssätze“ und die „qualitativen Hintergründe zu den vorliegenden Vertragsstornierungen“ würden ebenfalls geprüft. Das „interne Stundungsprogramm“ soll dabei auch nicht als Konkurrenz oder Ersatz für allgemeine staatliche Leistungen verstanden werden.
Getsafe hat eine digitale Unfallversicherung auf den Markt gebracht. Mit wenigen Klicks sollen Kunden die neue Unfallversicherung auf dem Smartphone abschließen und anpassen können, auch die Schadensmeldung soll über das Smartphone passieren. Die Getsafe-App steht rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Darüber könne der Versicherungsschutz in Echtzeit geändert werden.
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