Krebsfrüherkennung

Männer sind Vorsorgemuffel, Frauen werden es

Bei den Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während im Jahr 2017 rund 58 Prozent der Frauen einmal jährlich die Untersuchung beim Gynäkologen wahrnahmen, waren es bei den Männern nur rund 27 Prozent, die sich auf Prostatakrebs untersuchen ließen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Techniker Krankenkasse.
© Techniker Krankenkasse
Männer nutzen seltener als Frauen die Möglichkeit für eine Krebsvorsorgeuntersuchung. Das zeigt eine Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse.

Nur jeder vierte Mann über 45 Jahren (rund 27 Prozent) nutzte im vergangenen Jahr die von den Krankenkassen bezahlte jährliche Krebsfrüherkennung für Prostatakrebs. Bei den Frauen waren es im selben Zeitraum rund 58 Prozent der über 20-Jährigen, die für die Krebsvorsorgeuntersuchung zu ihrem Gynäkologen gingen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der Techniker Krankenkasse (TK).

„Das ist eine Entwicklung, die bereits seit Jahren anhält“, erklärt Mathias Brunner, TK-Experte für ambulante Leistungen. Doch die Frauen haben bei der Krebsfrüherkennung in den vergangenen drei Jahren etwas nachgelassen. Denn 2014 nahmen noch rund 60 Prozent der Anspruchsberechtigten diese Untersuchung wahr.

Brunner: „Je früher eine Krankheit aber erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Gerade die Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen sind in der Regel sehr zuverlässig und helfen, mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.“

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Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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