Bei steigenden Kosten

Deutsche sind für regelmäßige, kleinere Anpassungen

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland wünschen sich, dass steigende Kosten und Beiträge – etwa bei Krankenversicherungen – regelmäßig um kleinere Beträge angepasst werden sollten, statt einmal ganz stark. Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben.
© INSA
Die Grafik zeigt: Die Deutschen wollen lieber regelmäßige Anpassungen.

Wenn der Preis eines Vertrags – ob Miete, Strom oder Versicherungen – angehoben werden muss, dann lieber jedes Jahr in kleineren, nicht so drastischen Schritten. Dafür sprechen sich fast zwei Drittel der Menschen hierzulande aus, zeigt eine Umfrage des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband). Für 13 Prozent kämen auch wenige, aber dafür größere Anpassungen infrage.

Bleibt man beim Beispiel Versicherungen, sind die Anbieter verpflichtet, die tatsächlichen Kosten regelmäßig zu überprüfen. Wenn sie um mehr als 10 Prozent (manchmal gilt ein Wert von 5 Prozent) von den kalkulierten Kosten abweichen, müssen die Unternehmen die Beiträge anpassen.

In der PKV gibt es mitunter über mehrere Jahre hinweg keine Beitragserhöhung. Überschreiten die Kosten dann aber doch mal den Schwellenwert von 5 beziehungsweise 10 Prozent, steigen auch die Beiträge – und dann oft ordentlich. Denn dann müssen die PKV-Anbieter auch die Veränderungen der Vorjahre in die Beiträge einkalkulieren, die nicht den Schwellenwert gerissen haben.

Der PKV-Verband setzt sich aus diesem Grund dafür ein, dass diese Regelung geändert wird. Er will eine stetigere und maßvollere Beitragsentwicklung erreichen.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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