Nadja Smeilus und Patrick Hamacher, beide Biomex, schreiben für Pfefferminzia regelmäßig Kolumnen zum Thema Social Media. © Biomex
  • Von Redaktion
  • 12.11.2025 um 12:28
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lesedauer Lesedauer: ca. 02:35 Min

Social Media lebt von Regelmäßigkeit – doch oft fehlt im Alltag die zündende Idee. Nadja Smeilus und Patrick Hamacher von Biomex haben zehn bewährte Formate zusammengestellt, die Vermittlern helfen, sichtbar zu bleiben, Expertise zu zeigen und Persönlichkeit zu transportieren.

Es ist Montag. Oder Donnerstag. Oder eigentlich egal. Du sitzt vor deinem Handy und denkst: „Ich müsste mal wieder was posten … aber was?“ Keine Sorge, du bist damit nicht allein.

In unseren Gesprächen mit Vermittlern erleben wir oft zwei Extreme: Die einen posten nur, wenn der Kalender leer ist. Die anderen denken, sie müssten mit jedem Beitrag die Versicherungswelt neu erfinden.

Besser ist regelmäßiger, abwechslungsreicher Content der zeigt, wer du bist, was du kannst und wofür du stehst.

Hier sind 10 bewährte Formate, die du jederzeit nutzen kannst und die deine Expertise sichtbar machen, ohne belehrend zu wirken.

#1 Alltag aus deinem Vermittlerleben

Der Klassiker. Zeig, was du tust, aber nicht wie eine To-do-Liste.

Beispiel: „Heute BU-Voranfrage, morgen Kundentermin zur Geldanlage. Ich liebe die Abwechslung.“

Warum es wirkt: Menschen lieben Einblicke und du wirkst greifbar und engagiert.

#2 Kundenfragen, die du öfter hörst

Statt Fachbegriffe zu erklären: Nimm reale Fragen deiner Kundinnen und Kunden.

Beispiel: „Kann ich eine Berufs-Rechtsschutz noch abschließen, wenn ich schon gekündigt wurde?“

Warum es wirkt: Du beantwortest echte Sorgen auf Augenhöhe.

#3 Mini-Stories mit Aha-Moment

Ein kurzer Fall aus der Praxis mit echter Erkenntnis.

Beispiel: „Ein Azubi wollte keine Haftpflicht – bis er mit dem E-Roller das Auto seiner Nachbarin touchiert hat …“

Warum es wirkt: Geschichten bleiben hängen. Vor allem, wenn sie nicht ausgedacht sind.

#4 Fragen an dein Netzwerk

Mach dein Publikum zum Teil deiner Welt.

Beispiel: „Welche Versicherung hattet ihr mit 20? Und welche hättet ihr gebraucht?“

Warum es wirkt: Du regst Austausch an und bekommst Interaktion statt Monolog.

#5 Deine Meinung zu Branchenentwicklungen

Du musst nicht über jedes Thema sprechen, aber über die, die dich bewegen.

Beispiel: „KI-Beratung: Würdest du dich von KI beraten lassen?“

Warum es wirkt: Du zeigst dich interessiert an neuen Technologien und regst den Dialog an.

kommentare
Stephan von Heymann
Vor 1 Monat

Es ist Montag. Oder Donnerstag. Oder eigentlich egal. Man sitzt vor dem Handy und denkt: „Ich müsste mal wieder was posten … aber was?“
Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, warum ich persönlich damit so ein Problem habe, aber jedes Mal, wenn ich diesen Satz lese – „Ich müsste mal wieder …“ – sehe ich gedanklich diese Zirkusnummer aus meiner Kindheit vor mir: Der Artist, der dutzende Teller auf Stangen jongliert und ständig anstupsen muss, damit nichts herunterfällt. Genau so wirkt das manchmal auch mit Content: ein künstliches Drehen und Nachdrehen, nur damit irgendetwas in Bewegung bleibt.

Künstlich erzeugter Content, der oft aus belanglosen Alltagsfetzen besteht, nur um Reichweite und Sichtbarkeit zu generieren?
Schwierig. Ich denke immer noch: Qualität schlägt Quantität. Und etwas echter Mehrwert in manchem Beitrag wäre durchaus wünschenswert.

Natürlich steckt in jeder Veröffentlichung auch ein Stück Selbstinszenierung und Marketing – besonders wenn man für eine Firma kommuniziert. Da bin ich mit einem Blog, der nicht mein eigenes Unternehmen bewirbt, sondern Branchenthemen beleuchtet, vielleicht tatsächlich in einer komfortableren Position. Trotzdem: Auch ich freue mich über Anerkennung und Resonanz, das ist menschlich.

Aber wenn ich manche Posts sehe, frage ich mich ehrlich: Wen soll das eigentlich interessieren?

Am Ende ist es ein freies Land – und ich hoffe, das bleibt es auch nach der nächsten Bundestagswahl. Also einfach ein kleiner Appell:
Wenn ihr etwas postet, dann denkt vielleicht nicht nur an Sichtbarkeit und Reichweite. Versucht, echten Mehrwert zu liefern.

Was ihr zum Frühstück hattet oder dass der Hund wuff gemacht hat – und wie andere darüber denken?
Hmm. Sagen wir mal: nicht alles muss in den Feed.

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Stephan von Heymann
Vor 1 Monat

Es ist Montag. Oder Donnerstag. Oder eigentlich egal. Man sitzt vor dem Handy und denkt: „Ich müsste mal wieder was posten … aber was?“
Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, warum ich persönlich damit so ein Problem habe, aber jedes Mal, wenn ich diesen Satz lese – „Ich müsste mal wieder …“ – sehe ich gedanklich diese Zirkusnummer aus meiner Kindheit vor mir: Der Artist, der dutzende Teller auf Stangen jongliert und ständig anstupsen muss, damit nichts herunterfällt. Genau so wirkt das manchmal auch mit Content: ein künstliches Drehen und Nachdrehen, nur damit irgendetwas in Bewegung bleibt.

Künstlich erzeugter Content, der oft aus belanglosen Alltagsfetzen besteht, nur um Reichweite und Sichtbarkeit zu generieren?
Schwierig. Ich denke immer noch: Qualität schlägt Quantität. Und etwas echter Mehrwert in manchem Beitrag wäre durchaus wünschenswert.

Natürlich steckt in jeder Veröffentlichung auch ein Stück Selbstinszenierung und Marketing – besonders wenn man für eine Firma kommuniziert. Da bin ich mit einem Blog, der nicht mein eigenes Unternehmen bewirbt, sondern Branchenthemen beleuchtet, vielleicht tatsächlich in einer komfortableren Position. Trotzdem: Auch ich freue mich über Anerkennung und Resonanz, das ist menschlich.

Aber wenn ich manche Posts sehe, frage ich mich ehrlich: Wen soll das eigentlich interessieren?

Am Ende ist es ein freies Land – und ich hoffe, das bleibt es auch nach der nächsten Bundestagswahl. Also einfach ein kleiner Appell:
Wenn ihr etwas postet, dann denkt vielleicht nicht nur an Sichtbarkeit und Reichweite. Versucht, echten Mehrwert zu liefern.

Was ihr zum Frühstück hattet oder dass der Hund wuff gemacht hat – und wie andere darüber denken?
Hmm. Sagen wir mal: nicht alles muss in den Feed.

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