Brustimplantate-Skandal

Opfer kriegen nur 650 Euro Schmerzensgeld

Für Hunderttausende Frauen ging ein Wunsch in Erfüllung – warum auch immer ließen sie sich die Brüste vergrößern. Doch darauf folgte ein Schock, als ans Licht kam, dass Implantate des französischen Herstellers PIP schadhaft sind. Die Produkte waren mit medizinisch nicht zugelassenem Silikon gefüllt.
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© Getty Images
Rund und schön, aber gefährlich: PIP-Implantate wurden mit Industrie-Silikon gefüllt.

2010 flog der Skandal auf. Hunderttausende Frauen sind davon betroffen, darunter mehr als 5.000 Frauen in Deutschland.

Nun hat die Versicherung Allianz France an fast 4.500 Opfer eine Entschädigung in Höhe von fast drei Millionen Euro ausbezahlt. Jedes Opfer bekam damit weniger als 650 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.

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