Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig versichert ab sofort auch Unternehmen gegen Cyber-Angriffe, beim Münchner Verein gibt es eine neue stationäre Krankenzusatzversicherung, der BU-Schutz der Continentalen ist für mehr als 500 Berufe günstiger geworden, die Basler hat ihre Photovoltaikversicherung aktualisiert, der Maklerpool PMA hat das neue Beratungstool „DINalyse“ gestartet, Policenwerk hat die Privathaftpflicht für angeschlossene Maker überarbeitet und K&M hat eine neue Wohngebäude- und Hausrattarifgeneration in ihren Katalog aufgenommen.
© Öffentliche Versicherung Braunschweig
Ein Schild der Öffentlichen Versicherung Braunschweig markiert den Eingang zum Hauptgebäude: Der Versicherer bietet jetzt auch Cyber-Schutz für Firmen an.
Öffentliche Versicherung Braunschweig versichert Unternehmen gegen Cyber-Angriffe

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig bietet ihren „Digital Schutz“ für Privatkunden, eine Absicherung gegen Cyber-Kriminalität und ihre Folgen, nun auch für Unternehmen an: Der „Cyber-Firmenschutz“ ist zugeschnitten auf kleinere und mittelständische Betriebe und bietet neben der Übernahme der entstehenden Kosten auch Unterstützung im Krisenfall.

Die Unternehmen haben die Möglichkeit, sich zwischen drei Varianten zu entscheiden, die dann nochmals individuell je nach Bedarf angepasst werden können. Die drei wichtigen Bausteine sind dabei die Übernahme von Schäden bei Dritten, von Eigenschäden und Ertragsausfall in Zusammenhang mit einem Hacker-Angriff sowie das Paket „Service und Kosten“, das alle wesentlichen Maßnahmen wie Krisenmanagement und Kommunikationsmaßnahmen beinhaltet, die im Anschluss an eine Cyber-Attacke nötig sind.

Grundsätzlich können alle Firmenkunden im akuten Notfall eine 24-Stunden-Hotline nutzen. Die rund um die Uhr erreichbaren IT-Forensiker ergreifen dann Sofortmaßnahmen und schließen das Einfallstor des Angriffs. Selbst wenn sich im Nachgang herausstellen sollte, dass es sich nicht um einen Cyber-Angriff handelte, zahlt die Öffentliche bis zu 10.000 Euro für die professionelle Bearbeitung der Anfrage. Auch im Fall einer Cyber-Erpressung übernehmen die Spezialisten das Krisenmanagement und treten dabei gegebenenfalls mit den Hackern in Kontakt, um das Problem zu lösen (ohne die Zahlung von Lösegeld).

Im Anschluss an potenzielle Cyber-Fälle unterstützt der Versicherer auch etwa bei der Abwendung von Reputationsschäden. Darüber hinaus bietet der „Cyber-Firmenschutz“ die Erstattung sowie Unterstützung bei Schadenersatzansprüchen von Geschädigten, wenn zum Beispiel persönliche Daten von Kunden oder Klienten gestohlen wurden. Besonders mit Blick auf die Datenschutzgrundverordnung ist an dieser Stelle eine professionelle Kommunikation mit den betroffenen Kunden nötig.

Münchener Verein mit neuer stationärer Krankenzusatzversicherung

Mit ihrer neuen stationären Krankenhauszusatzversicherung „Klinik Gesund“ baut die Münchener Verein Krankenversicherung ihr Portfolio im strategischen Geschäftsfeld Krankenzusatzversicherung weiter aus. Mit den Tarifen „Premium“ und „Komfort“ sichert sie die Kostenrisiken für Wahlleistungen im stationären Bereich für gesetzlich Krankenversicherte und Personen mit freier Heilfürsorge zu günstigen Beiträgen ab.

„Klinik Gesund“ gibt es in den beiden Tarifen in jeweils zwei Beitragsvarianten. Die „Super-Günstig-Variante“ ist insbesondere für jüngere Personen gedacht. Alterungsrückstellungen sind hier nicht kalkuliert, daher erhöht sich der Beitrag in vordefinierten Altersschritten. Bei der „Anspar-Variante“ wird ein Teil der Beiträge in Form von Alterungsrückstellungen angelegt. Wer sich am Anfang für die „Super-Günstig-Variante“ entscheidet, kann später in die „Anspar-Variante“ ohne erneute Gesundheitsprüfung bei gleichem Leistungsumfang wechseln. Alle Tarife bieten Wahlleistungen für eine privatärztliche Behandlung. Es gibt keine Wartezeit.

Der Premium-Tarif bietet die Kostenerstattung für ein Ein- oder Zweibett-Zimmer. In allen Tarifen umfasst die ärztliche Leistung auch die stationäre psychotherapeutische Behandlung – ohne Begrenzung der Behandlungstage. Im Rahmen der ärztlichen Leistungen werden im tariflichen Umfang auch die Kosten für die Anschlussheilbehandlung und die teilstationäre Behandlung übernommen.

BU-Schutz der Continentalen für mehr als 500 Berufe günstiger

Bei ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hat die Continentale Lebensversicherung die Risiken vieler Tätigkeiten neu berechnet. Für mehr als 500 Berufe konnten die Beiträge gesenkt werden. Das gilt zum Beispiel für Jobs aus den Bereichen Handwerk und Technik, IT und Software oder Marketing und Medien. Teurer ist es für niemanden geworden.

Einige Berufe wurden außerdem neu aufgenommen – unter anderem sind der Cloud-Architect, der Onlinemarketing-Manager und der Umweltschutz-Laborant jetzt bei der Continentalen versicherbar.

Das liege vor allem an dem starken Schub in den Bereichen Automatisierung oder Künstliche Intelligenz innerhalb der vergangenen Jahre, erklärt Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund. „Durch den technischen Fortschritt wandelt sich die Arbeitswelt teilweise sehr schnell.“

Basler aktualisiert Photovoltaikversicherung

Bei der Basler gibt es ein Update in der Photovoltaikversicherung. Neu ist unter anderem die Erweiterung der versicherten Sachen um Energiespeicher, Energiespeichersysteme sowie um E-Ladestationen, wie etwa Wallboxen. Fällt durch einen versicherten Schaden die Stromzufuhr aus der Photovoltaikanlage aus, sind zukünftig auch der Zukauf und damit die Mehrkosten für den kostenpflichtigen Bezug von Strom bis zu einer Höhe von 2.500 Euro mitversichert.  

Auf Erstes Risiko bis zu 2.500 Euro sind jetzt zudem Betriebsschäden an Wechselrichtern, Solarmodule und Batteriespeichersysteme bis zu einem Betriebsalter von fünf Jahren ab Erstinbetriebnahme abgedeckt, ohne dass der Schaden nachweislich auf die Einwirkung einer versicherten Gefahr von außen zurückzuführen ist. Diese Entschädigungsleistung gilt kumuliert für die Sach- und Ertragsausfallversicherung sowie die Mehrkosten für Fremdstrombezug.

Außerdem wurde die Haftzeit bei Ertragsausfall auf generell zwölf Monate erweitert. Vorher konnten Kunden zwischen sechs und zwölf Monaten wählen. Ebenso neu ist der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bis zu einer Schadenhöhe von 25.000 Euro. Zudem gibt es ab sofort die Leistungs-Update-Garantie. Das bedeutet: Verbessert die Basler den Leistungsumfang in der Photovoltaikversicherung, passt sich der Versicherungsschutz für den Kunden automatisch an.  

PMA mit neuem Beratungstool „DINalyse“

Seit Januar 2019 liegt mit der „Basis-Finanzanalyse für Privat- haushalte“ die erste DIN-Norm (DIN-Norm 77230) im Finanzvertrieb vor. Um diese noch bekannter zu machen, hat der Müsteraner Maklerpool PMA das neue Beratungstool „DINalyse“ gestartet. Das Besondere: Die Anwendung können auch Kunden kostenlos nutzen, um sich zu den Themen Absicherung, Vorsorge und Vermögensplanung einen klaren Blick auf die eigene Finanzsituation zu verschaffen. 

Am Ende steht ein persönlicher Finanzscore, der alle Zielerreichungsgrade der relevanten Finanzthemen in einer Maßzahl zusammenfasst. Der Analysereport kann dann gespeichert, per E-Mail versandt oder als PDF-Datei erstellt werden. Der Report soll die Basis für ein potenzielles Beratungsgespräch mit einem zertifizierten Makler bilden.  

Policenwerk überarbeitet Privathaftpflicht

Angeschlossene Makler können sich beim Dienstleister Policenwerk ab sofort über Leistungsverbesserungen in der Privathaftpflichtversicherung freuen. In der Premium-Plus-Deckung gibt es zum Beispiel folgende Neuerungen:

  • Neue Deckungssumme 50.000.000 Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Die Marktgarantie gilt auch für die 50.000.000 Euro Deckungssumme
  • 60 Monate Besitzstandsgarantie bei Versichererwechsel
  • Opferschutz: Personenschaden bis 50.000 Euro nach Opferschutzgesetz
  • Mietsachschäden für unentgeltlich geliehene Sachen bis 200.000 Euro
  • Neuwertentschädigung bis 3.000 Euro
  • Schäden durch deliktunfähige Personen bis 200.000 Euro
  • Prämienfreistellung bei Arbeitslosigkeit
K&M startet neue Wohngebäude- und Hausrattarifgeneration

Konzept & Marketing (K&M) hat eine neue Generation der Eigenheimversicherung „Allsafe Casa“ veröffentlicht. Der kombinierte Versicherungsschutz für Wohngebäude und Hausrat ist ab sofort in zwei neuen Tariflinien mit überarbeiteten Leistungen, neuen Rabattmöglichkeiten und optionalen Bausteinen erhältlich. Die Tariflinien „Fine“ und „Prime“ bieten beide eine Absicherung von selbstbewohnten Eigenheimen mit einer Entschädigungssumme bis zu 1,5 Millionen Euro inklusive Allgefahrendeckung, der Absicherung grober Fahrlässigkeit bis 100 Prozent und einen vom Gebäudealter unabhängigen Versicherungsbeitrag.

Der Tarif „Prime“ verfügt darüber hinaus über eine Besserstellungsklausel und eine Besitzstandsgarantie. Außerdem sind Schäden durch Nagetiere, Marder oder Waschbären sowie die Entfernung von Bienen-, Wespen- und Hornissennestern mitversichert. Schäden durch Luftbewegungen sind in der stärkeren Tariflinie „Prime“ ohne Windstärkenregelung abgesichert. Zusätzlich leistet K&M unter anderem bei Schäden durch Betrug im Online-Handel, Schäden an E-Geräten durch Stromschwankungen oder Kurzschluss sowie für den Einsatz eines Schlüsseldienstes.

Neu ist auch der Vorschadenfreiheitsnachlass, der für beide Tariflinien gilt. Damit lässt sich der Beitrag um 15 Prozent senken, wenn eine Schadenfreiheit von mindestens fünf Jahren mit vorhandener Vorversicherung besteht. Zusätzlich sind bei der Vereinbarung eines Selbstbehaltes für Gebäudeschäden folgende Beitragsnachlässe möglich: 11 Prozent bei 300 Euro Selbstbeteiligung (SB), 20 Prozent bei 500 Euro SB, 25 Prozent bei 1.000 Euro SB und 35 Prozent bei 2.000 Euro SB.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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