Psychische Erkrankungen sorgen immer häufiger dafür, dass Menschen arbeitsunfähig oder sogar berufsunfähig werden. Beispiel Burnout: 49 Prozent der Bundesbürger hatten selbst schon mal einen Burnout, stehen kurz davor oder kennen die entsprechenden Symptome aus eigener Erfahrung. 19 Prozent haben sich deswegen schon einmal in psychologische oder psychiatrische Behandlung begeben. Und das, obwohl 15 Prozent der Deutschen vermuten, dass sie für einen Besuch beim Arzt abgestempelt würden.
Das sind Ergebnisse des Stada Gesundheitsreports 2019. Gerade Menschen mittleren Alters sind danach von einem Burnout betroffen. Von den 35- bis 49-Jährigen gaben 15 Prozent an, schon einen Burnout erlitten zu haben. Weitere 14 Prozent sagen, sie fühlen sich oft als stünden sie kurz davor und 26 Prozent hatten schon das Gefühl von Burnout-Symptomen.
Frauen sind tendenziell häufiger von diesen Beschwerden betroffen als Männer, gehen mit dem Thema aber offener um. So halten sie die steigenden Burnout-Zahlen öfter für ein ernstes Alarmsignal (70 zu 63 Prozent) und sagen öfter, dass man sich für einen Besuch beim Psychiater nicht zu schämen braucht (53 zu 43 Prozent).
Viele Befragte halten die steigenden Krankheitsfälle auch für ein Problem der modernen Arbeitswelt. Arbeitgeber sollten daher in die Pflicht genommen werden, auf die Gesundheit ihrer Angestellten zu achten, meinen die Bürger. 40 Prozent fordern etwa Workshops zur Burnout-Prävention und 55 Prozent finden, Überstunden sollten fair ausgeglichen werde, um Stress zu verhindern.
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