Arbeitskraftabsicherung

Junge Generation unterschätzt Risiko einer Berufsunfähigkeit

Die große Mehrheit der Erwerbstätigen bis 50 Jahre schätzt das eigene Risiko, berufsunfähig zu werden als gering ein. Gerade bei den jungen Berufstätigen zwischen 18 und 24 Jahren ist dieser Glaube ausgeprägt, zeigt eine aktuelle Umfrage.
© Cosmos Direkt / Adobe Stock
Rückenleiden, etwa durch das viele Sitzen im Arbeitsalltag, können auch Büroarbeiter treffen und zu einer Berufsunfähigkeit führen.

Ein Viertel der Erwerbstätigen zwischen 40 und 50 Jahren schätzen ihr Risiko für eine Berufsunfähigkeit als hoch oder sehr hoch ein. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 23 Prozent, im Alter zwischen 25 und 29 Jahren glauben das 27 Prozent.

Und bei den ganz jungen Arbeitnehmern zwischen 18 und 24 Jahren sind es 21 Prozent, die ihr Risiko, mal nicht mehr arbeiten zu können, als hoch oder sehr hoch einschätzen. Das sind Ergebnisse einer Forsa-Umfrage unter 1.510 Personen im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt.

„Ob jung oder alt, vorerkrankt oder kerngesund: Es kann jeden treffen. Daher gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen – auch für Berufserfahrene“, sagt Karina Hauser, Vorsorge-Expertin der Generali-Tochter.

Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente sei niedrig und reiche in der Regel nicht zum Erhalt des gewohnten Lebensstandards aus. Hauser: „Zudem haben Selbstständige oder Freiberufler meist gar keinen Anspruch auf eine staatliche Absicherung.“

 

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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