Aon-Studie

Junge Arbeitnehmer fühlen sich in der bAV benachteiligt

Einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Aon zufolge empfindet ein Großteil der jungen Arbeitnehmer hierzulande eine Ungerechtigkeit zwischen den Generationen, wenn es um die betriebliche Altersversorgung (bAV) geht. Die Studienautoren sehen hier Handlungsbedarf – und zwar sowohl in der Politik als auch direkt in den Unternehmen.
© Aon
Die Grafik zeigt: Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sehen einen Generationenkonflikt, wenn es um die Altersversorgung geht.

72 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zwischen 18 und 29 Jahren sind der Ansicht, dass Veränderungen an den betrieblichen Versorgungswerken vor allem zu Lasten der jungen Generation gehen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Aon. Und auch ältere Befragte zwischen 60 und 65 Jahren stimmen dem mit knapp 70 Prozent zu.

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Auf der anderen Seite geben 62 Prozent der Arbeitgeber zu, dass sie Änderungen vor allem bei jüngeren Arbeitnehmern vornehmen, um vorhandene Hürden, meist rechtlicher Natur, im System zu umgehen.

„Unsere Studie offenbart den Handlungsbedarf deutlich, in der Politik ebenso wie in den Unternehmen,“ kommentiert Fred Marchlewski von Aon die Studienergebnisse. „Sie legt Führungskräften in Betrieben nahe, konkret und zeitnah etwas gegen den Generationenkonflikt in der bAV zu unternehmen.“ Denn noch genieße die bAV unter Arbeitnehmern großes Vertrauen. Zudem biete sie Arbeitgebern viel kreativen Spielraum, gerade auch für die jüngere Generation. „Unser Appell deshalb: Aktiv werden – besser heute als morgen!“, so Marchlewski.

Befragt wurden rund 1.000 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Ergänzend dazu fand eine Befragung von 119 Verantwortlichen in Unternehmen zum Thema statt.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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