Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist von der Idee einer Honorarangleichung für gesetzliche und privat versicherte Patienten nicht begeistert. Seine Forderung: Stattdessen solle es Strafen für Kassenärzte geben, die sich lieber um Privatpatienten kümmerten.
„Ein Arzt, der eine volle Zulassung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat, sollte zukünftig mindestens 30 Sprechstunden wöchentlich für gesetzlich Krankenversicherte anbieten müssen“, zitiert die Funke Mediengruppe den stellvertretenden Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg.
Wer sich dafür entscheide, gesetzlich Versicherte zu behandeln, solle das auch tun. Nur durch die Beiträge von rund 72 Millionen Kassenpatienten sei auch für Privatversicherte eine flächendeckende Versorgung möglich, so Stackelberg.
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